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Bereitschaftspolizei

Rettungshunde arbeiten anders als die Polizei

25.03.2009 18:55 Uhr

Königsbrunn (kub) - Mit ihrem Suchhund Bobby demonstrierten kürzlich Inge und Helmut Manhard von der Augsburger BRK-Rettungshundestaffel die Arbeitsweise eines Rettungshundes bei Vermisstensuchen bei der Königsbrunner Bereitschaftspolizei (Bepo). Rund 30 Polizeifachlehrer für Kriminalistik verfolgten dabei die erfolgreiche Suche von Bobby nach einer versteckten Tagungsteilnehmerin.

Ein Rettungshund habe dabei eine völlig andere Arbeitsweise als ein Polizeidiensthund, unterstrich das Ehepaar Manhard im Referat: „Unsere Rettungshunde suchen in erster Linie nach lebenden Vermissten“, während Polizeihunde überwiegend auf die Suche nach speziellen Gegenständen und Stoffen spezialisiert sind.

Aus ganz Bayern waren Kriminalistik-Fachlehrer und Polizeiausbilder zu einer zweitägigen Fortbildungsveranstaltung in die Brunnenstadt angereist. Polizeihauptkommissar Thomas Seibold, Verantwortlicher für den Fachbereich Praxis, hatte neben den Rotkreuzlern des Kreisverbandes Augsburg-Stadt weitere drei Spezialisten eingeladen.

Kfz-Diebstahlschutz und Sicherung von DNA-Spuren

Ernst Siebein informierte über den Diebstahlschutz und die Identifizierung von Autos der Marke Audi. Den Zuhörern stellte er alle mechanischen und elektrischen Sicherungen an seinen Fahrzeugen vor und erläuterte, mit welchen Tricks Autodiebe versuchen, sie zu umgehen. Er zeigte den Kriminalisten auf, wie sie diese Manipulationsversuche erkennen können und so zu wichtigen Fahndungshinweisen kommen.

Zum Thema Diebstahl von Kraftfahrzeugen und dem Verschieben von Fahrzeugen ins Ausland referierte Kriminalhauptkommissar Maximilian Weidmann vom bayerischen Landeskriminalamt. Er stellte neueste Methoden von Autoschiebern vor, Autos umzufrisieren und sie so unbemerkt ins Ausland schmuggeln zu können.

Praktische Spurensicherung übten die Tagungsteilnehmer mit Kriminalhauptkommissar Günther Forstner von der Kriminalpolizeiinspektion Fürstenfeldbruck. Der Sachbearbeiter des Dezernates K 3 (Erkennungsdienst) stellte Methoden bei der Sicherung von Fingerabdrücken und DNA-Spuren vor - wichtige Inhalte für die Ausbildung der Polizeischüler, betonte er.

„Informationen von Spezialisten sind für uns enorm wichtig, damit wir unseren Polizeischülern eine Topausbildung garantieren können“, so Seibold, der zehn Jahre Sachbearbeiter bei der Münchner Kripo war und seit drei Jahren in Königsbrunn für das Unterrichtsfach Kriminalistik verantwortlich ist.



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