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20 Jahre später: Die Kampfmaschine ist zurück

14.02.2008 02:04 Uhr

(AZ) - Härter, brutaler, blutiger - Rambo ist zurück. Und das nicht ohne eine breite Blutspur zu hinterlassen. Autor Sylvester Stallone hat seinen Helden nach 20 Jahren Tiefschlaf wieder zum Leben erweckt.

Am 14. Februar läuft der Streifen in Deutschland an. In Amerika hatte der Film bereits Ende Januar Weltpremiere und die Kritiker fragten sich, ob Stallone noch alle Tassen im Schrank hat.

Es klafft eine große Kluft zwischen Kritikern und Fans. Die einen sprechen von "Gewaltobsession" und unmenschlicher Brutalität, die anderen lieben den für Gerechtigkeit kämpfenden Einzelgänger.

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Fest steht jedenfalls: In keinem der Vorgängerfilme wurden mehr Gliedmaßen zerfetzt, Körper enthauptet, Gedärme und Hirn verspritzt und Menschen in die Luft gejagt.

Er habe "sehr hart daran gearbeitet" diese Brutalität darzustellen, soll Stallone in einem Pressegespräch gesagt haben. 2,6 Tote pro Minute, die Los Angeles Times soll mitgezählt haben. 236 Menschen würden in den 93 Minuten getötet.

Dass bei all dem Gemetzel die Dialoge auf der Strecke bleiben, wundert wohl niemanden, der schon einmal einen der anderen drei Rambo-Filme gesehen hat. Aber das erwartet wohl auch keiner.

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Rambo I: Immer mehr in die Enge getrieben, liefert sich der von seinen Vietnam-Erfahrungen traumatisierte Rambo mit der Polizei einen blutigen und gnadenlosen Privatkrieg.
Über 18 Millionen sahen innerhalb von drei Tagen den Streifen in Amerika. Eine durchaus gute Quote wenn man bedenkt, dass der Film altersbeschränkt ist.

Aber das Publikum sei ohnehin älteren Semesters gewesen, berichten die amerikanischen Kritiker. Kein Wunder, denn in den 80er Jahren, in denen die ersten drei Teile gedreht wurden, war Rambo alias Sylvester Stallone für viele ein Idol. Muskelbepackt, stark, männlich.

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Rambo II: Als Ein-Mann-Armee soll Rambo im Dschungel von Vietnmam nach Beweisen für die Existenz von Gefangenenlagern suchen, in denen amerikanische GIs immer noch fest gehalten werden.
Muckis hat Stallone immer noch. Sein Kampfgewicht ist in den vergangenen 20 Jahren von 76 auf 95 Kilo gestiegen, aber das Alter hat seine Spuren hinterlassen. Kein Grund für den 61-Jährigen sich zur Ruhe zu setzen. Nach dem sechsten "Rocky Balboa" ist jetzt auch Rambo wieder da.

In Teil IV lebt er friedlich in Thailand, bis in Burma ein Trupp von Missionaren mit Hilfsmitteln für die Bevölkerung verschwindet. Eine Bekannte eines Verschwundenen bittet Rambo um Hilfe, der sich sofort auf die Suche macht ...

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Rambo III: Die Kampfeinsätze haben von John Rambo ihren Tribut gefordert, doch jetzt hat er endlich seinen inneren Frieden gefunden. Zurückgezogen lebt er in einem buddhistischen Kloster in Thailand.
Eigentlich sollte "Rambo IV" nun wirklich der letzte Teil sein, aber Produzent Harvey Weinstein soll kürzlich verkündet haben, dass ein neuer Film in Planung sei. Darin soll der Veteran nach Amerika zurückkehren.



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