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Panther vor dem Spiel gegen Iserlohn

Nachwehen nach dem Sieg in Nürnberg

10.10.2009 11:50 Uhr

Die 200 Fans der Augsburger Panther in der Nürnberger Arena feierten noch als die Mannschaft längst in ihrer Kabine verschwunden war. Siege bei den Ice Tigers sind für die Anhänger der Panther immer etwas Besonderes.

Das 6:5 nach Penaltyschießen war erst der fünfte Sieg im 34. Gastspiel und von der Entstehungsgeschichte außergewöhnlich. »Heute hat sich gezeigt, dass das Unmögliche möglich ist, wenn man nicht aufgibt», war Trainer Larry Mitchell von der Energieleistung seines Teams sehr angetan.

Zweimal lag die Mannschaft mit zwei Toren im Rückstand und sicherte sich am Ende doch zwei Punkte.  »Die Zuschauer dürften auf ihre Kosten gekommen sein, die Trainer weniger. Ich hab selten in einer Partie so viel Positives wie Negatives gesehen», gab Mitchell zu.

Das Team zeigte sein Offensivpotenzial, kam erst 19 Sekunden vor Schluss zum Ausgleich und hatte anschließend in Colin Murphy sowie Tyler Beechey sichere Penaltyschützen. Aber die Partie war phasenweise auch ein Spiegelbild der beiden Niederlagen zuvor. In Nürnberg schwächten einige Spieler wieder mit ungeschickten Aktionen ihr Team und das Unterzahl-Kollektiv war mit drei Gegentreffern wenig erfolgreich, auch wenn Thomas Jörg im Alleingang ein schöner Treffer gelang.

Der Amerikaner Brett Engelhardt musste bereits im ersten Drittel zum Duschen. »Er wollte den Nürnberger checken und hat ihn wohl am Knie erwischt», berichtete Trainer Mitchell nach Rücksprache mit seinem Stürmer, der wegen Kniechecks gegen Alain Nasreddine eine Spieldauerdisziplinarstrafe erhielt und damit am Sonntag im Heimspiel gegen Iserlohn gesperrt ist. »So eine Attacke kann die Karriere eines Spielers beenden», wetterte Tigers-Trainer Andreas Brockmann im Frust der Niederlage. Auch ein Panther war lädiert.

Florian Kettemer schied mit Verdacht auf Gehirnerschütterung aus. Dabei wird gegen Iserlohn die Abwehrarbeit besonders wichtig sein. Die Roosters gewannen am Donnerstag mit 8:1 gegen Kassel und die Panther mussten in den vergangenen drei Spielen bei zehn eigenen Toren 17 Gegentreffer hinnehmen. »Mehr Kontrolle in der Defensive» wie sie sich der Nürnberger Brockmann für sein Team wünscht dürfte auch ein Anliegen von Larry Mitchell sein. (Peter Deininger)



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