Friedberg/Hochzoll (scha) - Auf sein Konto könnten an die 50 Einbrüche in Gartenhäuser in Friedberg, Haunstetten und Hochzoll gehen. Einen 67-jährigen wohnsitzlosen Einbrecher hat die Friedberger Polizei nun in den frühen Morgenstunden auf frischer Tat ertappt - in einem der offenbar von dem Täter bevorzugten Aufenthaltsorte, einem Gartenhaus am Friedberger See, wo er sich widerrechtlich aufhielt.
Seit Monaten wurde der Wohnsitzlose mit Haftbefehl gesuchten. Aufgrund von Finger- und DNA-Spuren gilt er nach Polizeiangaben teilweise als überführt, teilweise als verdächtig, zum Jahreswechsel 2006/2007 in Friedberg in insgesamt 24 Gartenhäuser eingebrochen zu sein. Und zwar in der Krautgartenanlage am Friedberger See, in der Schrebergartenanlage und in der Kleingartenanlage.
Aber auch in der Augsburger Nachbarschaft war der 67-Jährige aktiv. Er soll in Augsburg in der Gartenanlage "Alpenblick" in Haunstetten 13 Gartenhaus-Einbrüche und in der Kleingartenanlage Meringer Straße in Hochzoll sechs Gartenhaus-Einbrüche verübt haben, so die Polizei.
Nach dem Wintereinbruch legte er wieder los
Nachdem es kälter geworden ist, dürfte der Täter sich in Friedberg wieder illegal warme Plätzchen gesucht haben. Es besteht der Verdacht, dass er in der Schrebergartenanlage zwei Gartenhäuser und in der Krautgartenanlage drei Gartenhäuser aufgebrochen hat. Dort ließ der Täter auch einige blaue Camping-Gasflaschen zurück, deren Herkunft noch nicht geklärt werden konnte.
Hinweise Weitere geschädigte Gartenhausbesitzer sollten sich bei der Polizei, Telefon 08 21/3 23-17 11, zu melden.
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