Montag, 27. März 2017

25. Oktober 2007 20:10 Uhr

Raus aus den roten Zahlen und gegen Schließungs-Gerüchte

Neue Leistungsangebote, steigende Patientenzahlen, raus aus dem Defizit. Das hat sich Krzysztof Kazmierczak, neuer Geschäftsführer der Kliniken an der Paar, vor allem für das Aichacher Krankenhaus als Ziel gesetzt.

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Raus aus den roten Zahlen und gegen Schließungs-Gerüchte
Foto: ALFA

"Wer die Wahl hat, geht woanders hin"

"Die Patienten haben sehr unterschiedliche Standpunkte zum Aichacher Krankenhaus", hat Kazmierczak in den vier Wochen, seit er Geschäftsführer ist, schon festgestellt. Notfallpatienten kämen nach Aichach. "Wer die Wahl hat, geht wo anders hin." Das will der 41-Jährige ändern. Qualität stehe künftig im Vordergrund, sagte er. Mit neuen Leistungsangeboten will der Geschäftsführer punkten und setzt auf Kooperationen mit niedergelassenen Ärzten. "Die lenken die Patientenströme", sagte Kazmierczak.

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Wie gut dieses Konzept aufgehen kann, sehe er am Beispiel des Friedberger Krankenhauses. Durch die Zusammenarbeit zwischen Gastrologen und Chirurgen seien unglaublich viele neue Patienten dazu gekommen. "Jedem Arzt, der mit uns kooperieren und sich ansiedeln will, müssen wir einen roten Teppich ausrollen."

Kazmierczaks Ziel ist, das Defizit der Kliniken in Höhe von rund 2,5 Millionen Euro weiter abzubauen. "Wir müssen ja keine Gewinne machen. Eine schwarze Null genügt schon", sagte der Geschäftsführer.

Dafür wäre eine Steigerung der Patientenzahlen um zehn bis 15 Prozent nötig, hat er ausgerechnet. "In den nächsten drei bis vier Jahren werden wir das nicht erreichen", ist dem 41-Jährigen klar. Wie schnell es gehe, hänge auch davon ab, wie sich die Bundespolitik weiter entwickle.

Knauer weist Vergleiche mit Schließung von Mering zurück

Gerüchten, dem Aichacher Krankenhaus könnte, ähnlich dem in Mering, eine Schließung drohen, trat Landrat Knauer energisch entgegen. Rückläufige Leistungszahlen sowie wenn auch nur minimale Personalüberhänge aus dem Meringer Krankenhaus hätten zur Verschlechterung der Situation geführt. Dem soll der neue Geschäftsführer nun entgegen steuern.

Kazmierczak ist optimistisch. Nicht zuletzt wegen der Lage in der Region zwischen Augsburg und München. Die werde sich in den nächsten Jahren extrem entwickeln, ist er sicher. "Wir müssen unsere Chancen nutzen." Die nächsten zwölf Monate will sich der Geschäftsführer voll auf das Aichacher Krankenhaus konzentrieren.

Den Förderverein sieht er dabei als wichtigen Werbeträger. Der 170 Mitglieder starke Verein unterstützt das Aichacher Krankenhaus mit verschiedenen Aktionen und Projekten. Das aktuellste Projekt ist ein Schlaganfallüberwachungsgerät im Wert von 3500 Euro. "Das ist bereits bestellt", sagte Werner Käuferle, Vorsitzender des Fördervereins.

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