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14. Februar 2012 12:10 Uhr

Feuerwehr

Sainbacher rücken auch zu „Schildkrötenhausbrand“ aus

Siebenmal waren die Floriansjünger 2011 im Einsatz

Inchenhofen-Sainbach Dass bei den Sainbacher Floriansjüngern der Zusammenhalt passt, bestätigten die 48 Zuhörer der Jahreshauptversammlung, darunter Ehrenkommandant Johann Grünwald. Vorsitzender und Kommandant Hubert Grabmann hatte in seinem Tagebuch sieben Einsätze zu verzeichnen.

Im Einzelnen waren das ein Strohballenbrand in Oberbachern, ein Verkehrsunfall zwischen Mainbach und Motzenhofen, ein Waldbrand in Schnellmannskreuth, der Brand eines Schuppens, eines sogenannten „Schildkrötenhauses“, in Inchenhofen und der Brand eines Jägerstands bei Taxberg. Außerdem mussten ein Baum zwischen Sainbach und Ainertshofen und eine Ölspur in Sainbach beseitigt werden. Zwei Gruppen legten erfolgreich die Leistungsprüfung ab.

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Zweiter Vorsitzender Jürgen Tremmel berichtete über den gesellschaftlichen Teil. Die Fahnenabordnung rückte zu mehreren Hochzeiten aus, außerdem zum Jubiläum „350 Jahre Jägerblutschützen Inchenhofen“ und zum 90. Kriegerfest in Sainbach. Auch bei kirchlichen Festen, unter anderem zur Dekanweihe von Pfarrer Stefan Gast, war die Fahnenabordnung vertreten. Die Vorsitzenden nahmen auch an der Frühjahrsdienstversammlung in Kissing teil.

Laut Tremmel hat der Verein 132 Mitglieder, davon 63 Aktive. Besonderen Dank richtete Tremmel an die Fahnenabordnung, bestehend aus Josef Schapfl, Hans Häusler und Ernst Meier. Weiter berichtete er, dass zwei neue Mitglieder im Verein aufgenommen wurden: Werner Hofberger und Bernhard Völkl.

Die Kasse weist wieder ein positives Ergebnis auf, berichtete Kassier Josef Zeitlmeir.

Bürgermeister Karl Metzger berichtete, dass die Gemeinde 2011 über 8000 Euro in bessere Ausrüstung investiert hat. Er betonte, wie wichtig das Ehrenamt sei. Bei der Feuerwehr gehe es auch um die eigene Sicherheit. Die Feuerwehrleute seien gut ausgebildet und für den Ernstfall gerüstet. Der neue Kreisbrandrat Ben Bockemühl war zum ersten Mal in Sainbach. Er betonte, wie wichtig der gute Zusammenhalt der Kameraden und das Miteinander für den Verein sind. Er ging kurz auf die geforderten Fortbildungsmaßnahmen ein. Die vorhandenen Lehrgangsplätze will er für bedarfsgerechte Lehrgänge ausbauen. Des Weiteren wird vom Feuerwehrverband ein Fahrsimulator kommen, so Bockemühl. Abschließend wünschte er den Floriansjüngern im Ehrenamt, dass sie viel Leben retten können.

Der Florianstag wird im Mai gefeiert

Zum Schluss wies Vorsitzender Hubert Grabmann in einer kurzen Vorschau auf die geplanten Veranstaltungen hin: Am Freitag, 4. Mai, findet der Florianstag in Sainbach statt. Außerdem stehen die Teilnahme am 140. Gründungsfest in Rederzhausen und am Fest zum 111-jährigen Bestehen in Rohrbach bevor. Grabmann bedankte sich beim Kreisbrandrat wie auch beim Bürgermeister für die Unterstützung, ebenso bei den Feuerwehrkameraden. Besonders aber auch bei dem Team des Schützenheims für die gute Bewirtung. (sfx)

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