Freitag, 22. September 2017

24. Juni 2009 19:50 Uhr

Weltmeisterschaft in Blumenthal

Spieler erleben Nervenkitzel mit Murmeln und Karten

Die Weltmeisterschaft im TAC-Spielen fand in Blumenthal statt. 108 Spieler in 54 Zweier-Teams mit fantasievollen Namen traten in insgesamt 226 Spielrunden im großen Saal der Gaststätte gegeneinander an. Die Teams kamen bis aus Oldenburg, Bremen, Hamburg, Berlin, Italien und Österreich ins Wittelsbacher Land, um sich miteinander zu messen. Von Carmen Kreutmeier Von Carmen Kreutmeier

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Aichach Die Weltmeisterschaft im TAC-Spielen fand in Blumenthal statt. 108 Spieler in 54 Zweier-Teams mit fantasievollen Namen traten in insgesamt 226 Spielrunden im großen Saal der Gaststätte gegeneinander an. Die Teams kamen bis aus Oldenburg, Bremen, Hamburg, Berlin, Italien und Österreich ins Wittelsbacher Land, um sich miteinander zu messen.

TAC ist ein strategisches Brettspiel, bei dem sich immer zwei Teams gegenübersitzen. Diese versuchen zusammen, mit Strategie und Taktik ihre Murmeln als Erste ins Haus zu spielen. Gespielt wird mit Karten, die verschiedene Bedeutungen haben und auch getauscht werden. TAC ist erst seit 2004 auf dem Markt. Die Fangemeinde wächst von Jahr zu Jahr. Die Spannung im Spiel sei garantiert, die Spielregeln sehr leicht verständlich, wie Spieler erzählen.

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Zwei Kinder schlagen die Weltmeister von 2007

Man könne fast "süchtig" werden, denn jedes Spiel verlaufe anders und bleibe ein Nervenkitzel bis zum Schluss. "Samstagnacht haben etliche Teams bis kurz vor dem Frühstück gespielt", erzählt Kolja Sparrer, der das Spiel zusammen mit Karl Wenning erfunden hat. "An Schlaf wurde dabei vor lauter Spielfreude nicht gedacht."

Die erste Sensation des WM-Turniers ereignete sich schon im Sechzehntel-Finale, als die beiden Brüder Markus und Felix Lang, die "Fimotacker", mit ihren erst neun und elf Jahren es schafften, gegen die Weltmeister von 2007, "Die Trenners" (Alexandra und Sascha Trenner), zu gewinnen. Im Achtelfinale mussten sich die beiden Buben dann aber dem Team "L'equipo bivasoti", den österreichischen Meistern, mit 8:7 geschlagen geben. Die Österreicher schafften es am Ende bis zum Halbfinale.

"Franz und Magda", oberösterreichische Meister aus Schenkenfelden bei Linz, schlugen die "Gebrüder TAC" und standen genau wie das Team "Die 2 lustigen 3", die sächsischen Meister aus Leipzig, am Ende für das Finale fest.

Das Endspiel wurde dann im Freien auf dem weltgrößten TAC-Brett gespielt. Katrin Palme und Wolfram Schmidt, "Die 2 lustigen 3", lieferten sich vor zahlreichen Zuschauern eine Stunde lang ein spannendes, nervenaufreibendes Spiel gegen Magdalena Elmer und Franz Stöllner (Team "Franz und Magda"). Erst lagen die Österreicher haushoch in Führung, doch am Ende gewannen die Leipziger dank bravouröser Taktik knapp mit 8:7.

Die Siegerehrung übernahmen die TAC-Erfinder Kolja Sparrer und Karl Wenning persönlich. Für alle Teams gab es Urkunden, neue Kartenspiele, Murmeln und Sachpreise. Außerdem wurde noch die "Goldene Ananas" als Sonderpreis verliehen. Die Sieger und Weltmeister 2009, Katrin Palme und Wolfram Schmidt, erhielten ein neues TAC-Brett und den TAC-WM-Gürtel, überreicht vom bisherigen Weltmeister Sascha Trenner.

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