Montag, 26. Februar 2018

08. Februar 2018 00:36 Uhr

Sitzung III

Startschuss für die letzten Gewerke

Finanzieller Puffer beim Bauprojekt Kindergarten Obergriesbach ist geschrumpft

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Der finanzielle Puffer beim Großprojekt Kindergartenneubau ist geschrumpft, allerdings ist die Gemeinde Obergriesbach mit den Kosten noch im Plus. So lautete die Zusammenfassung von Martin Geck vom Ingenieurbüro Schrammel mit Blick auf das dritte und auch letzte Ausschreibungspaket, das die Gemeinderäte einstimmig am Dienstagabend absegneten.

Aus dem ersten Ausschreibungspaket ist die Gemeinde mit einem Plus von über 100000 Euro gegangen. In der zweiten Runde waren die Leistungen um etwa 60000 Euro teurer als erwartet. Mit der Vergabe des dritten Pakets stimmten die Räte einer Kostenmehrung von 47000 Euro zu. Die Tatsache, dass das Bauvorhaben laut Geck noch „im grünen Bereich“ ist, liegt daran, dass weniger Bodenarbeiten nötig sind als befürchtet. So spart sich die Gemeinde 50000 Euro.

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Folgende Leistungen wurden vergeben: Die Firma Baum übernimmt die Malerarbeiten für 28900 Euro. Die Firma Kemmlit sorgt für WC-Trennwände (7400 Euro). Die Firma Wehrfritz bekam den Zuschlag für die Möblierung (45300 Euro). Kalkuliert hatte man mit 60000 Euro. Mit der Gebäudereinigung wird die Firma Blitz-Blank beauftragt (9700 Euro). Die Außenanlagen bewerkstelligt die Firma Busch aus Affing für 140000 Euro. Hier hatte man nur mit gut 100000 Euro gerechnet. Der höhere Angebotspreis hängt auch mit der Mehrung der Flächen und der Modellieraufgaben zusammen. Ein besonderer Hingucker werden Bobbycar-Bahn und Spielterrassen. Ebenfalls an die Firma Busch ging der Zuschlag für die Pflanzarbeiten. Gefragt sind ungiftige, einheimische Gehölze (31600 Euro). Die Firma Grünert liefert den Stabgitterzaun für 20400 Euro. Die Firma Westfalia wird mit einer Auswahl an Spielgeräten für Spiel und Spaß sorgen (29000 Euro). Die Firma Heine stattet das Gebäude mit einer elektrischen Schließanlage für 7100 Euro aus. Diese ist zwar fast doppelt so teuer wie kalkuliert, biete aber mit programmierbaren Schließchips Vorteile, erklärte Bürgermeister Josef Schwegler. Die Verdunklungsrollos stammen von der Firma Hoberg (35000 Euro).

Auf die Rückfrage von Gemeinderat Berthold Schmitt, wie viele Ausschreibungspakete noch folgen, verkündete Geck, dass keine weiteren Aufgaben verteilt werden müssen. Schmitt quittierte dies mit einem Kompliment. Hans Schrammel erklärte, dass vor allem die Blockbildung nebst Planung und dem richtigen Ausschreibungszeitpunkt zu diesen guten Ergebnissen geführt haben – „und der gute Oberbauleiter“, wie der Chef des Ingenieurbüros den Bürgermeister mit einem Lachen bezeichnete. Mit Blick auf andere Projekte waren die Planer mächtig stolz, den Kostenrahmen halten zu können. Und auch Schwegler gab sich optimistisch: „Bis jetzt ist alles im Laufen.“

Auf Nachfrage von Hans Greppmeier, warum ein unschöner, grauer „Klotz“ – das sogenannten Funktionsgebäude – direkt vor der Front des Kindergartens stehe, erklärten Schrammel und Geck: Dieser werde in die Außendarstellung integriert.

5600 Euro hat die Gemeinde Obergriesbach an Spenden angenommen. (brast)

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