Dienstag, 16. Januar 2018

28. Dezember 2017 13:38 Uhr

Theater

Vieles ist neu, aber nichts gekünstelt

Bei der Premiere des Gebenhofener Burschenvereins des Stücks „Das Regenwurm-Orakel“ überrascht nicht nur die Bühne. Einmal wird das Stück im Affinger Ortsteil noch aufgeführt. Von Christine Schmid-Mägele

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Vieles ist neu bei dem diesjährigen Theaterstück „Das Regenwurm-Orakel“ des Katholischen Burschenvereins Gebenhofen-Anwalting: Als erstes sticht die neue Bühne im Lechnersaal ins Auge.

Dank der Firma Escher&Theiss, Sebastian Stegmair und Matthias Strobl können die Schauspieler nun noch besser agieren. Ein Steg in den See integriert die Zuschauer als Enten und „fette Karpfen“ in das Stück. Liebe zum Detail ist beim Bühnenbild deutlich sichtbar: Die Spinnweben sind nicht zu übersehen, und man nimmt es dem akkuraten und peniblen Hanser Hasenfuß (Michael Brandmeier) ab, dass er alles abwischt in der Fischerhütte.

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Bei der Rollenbesetzung und Regie hat Matthias Steinherr gute Arbeit geleistet: Erfahrene Schauspieler und „Neulinge“ ergänzen sich. Besonders dem Lumpenpärchen Falotta Nassauer (Michaela Strobl) und Lumpazi Nassauer (Florian Weiß) scheinen die Rollen auf den Leib geschrieben zu sein: Beide wirken authentisch. Bei ihnen und auch bei den übrigen Schauspielern wirkt nichts gekünstelt. Man nimmt allen die Rollen und auch ihren Dialekt ab. Überhaupt: Der ganzen Besetzung merkt man den Spaß und die Freude an. Souffleur Martin Brandmeier sorgt dafür, dass auch wirklich nichts schief gehen kann. Hinter der Bühne wirken Madeleine Winter und Manuela Stegmair (Maske), Caroline Rappolder und Anna Bachmeir (Frisuren).

Zum Inhalt des sehenswerten Stückes: Das naiv-glückliche Pärchen Lotti und Lumpi lebt in seiner schäbigen Hütte zusammen mit allerlei Getier – von den Läusen, die die arme Lotti (Michaela Strobl) arg und offensichtlich während des ganzen Stücks plagen, bis hin zu den Ratten, die Lumpi (Florian Weiß) am liebsten als Frikassee isst. Ganz neue finanzielle Möglichkeiten ergeben sich für die beiden, als Gäste aus Zwicklbach (Michael Brandmeier und Thomas Zwettler) und auch die Dorfbewohner (Franziska Bachmeir, Markus Menzinger, Anna-Maria Sturm und Christian Escher) – inspiriert durch das Mumien-Reserl (Sophia Schmid) – daran glauben, dass Lotti mithilfe der Regenwürmer die Zukunft voraussagen könnte.

Freilich erweist sich das alles doch als ziemlich kompliziert mit der Zukunft. Beziehungen sind gefährdet oder entstehen neu und Fragen stellen sich. Aber bis die Figuren auf der Bühne zur Einsicht kommen, haben die Zuschauer viel zu lachen bei diesem „ländlichen Schwank“ von Ralph Wallner. Zu viel soll natürlich nicht verraten werden. Es gibt noch eine letzte Chance, die Aufführung zu sehen.

Aufführung Das Stück ist noch am Samstag, 30. Dezember, um 20 Uhr im Lechnersaal in Gebenhofen zu sehen.

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Affing | Anwalting | Ralph Wallner

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