Gemeinde will sich am Dorfwettbewerb beteiligen. Die Wertstoffsammelstelle mit Aindling soll im Spätsommer fertig sein



Todtenweis Das Wassersystem wird Todtenweis heuer beschäftigen. Das stellte Bürgermeister Thomas Riß gestern Abend in der Bürgerversammlung fest. Für den alten Brunnen besteht nur noch bis Ende des Jahres ein genehmigtes Schutzgebiet. Eine Verlängerung wird es nicht geben. Eine wichtige Aufgabe sieht Riß angesichts der Geburtenzahlen in der Schaffung von Bauland: „Um unsere Infrastruktur – Kindergarten und Schule – zu erhalten, müssen wir hier aktiv tätig werden.“
Dorfwettbewerb Teilnehmen will die Gemeinde heuer am Wettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden“. Im Frühjahr findet eine Auftaktveranstaltung dazu statt.
Bebauungsplan Durach Für den Bebauungsplan Durach soll spätestens Anfang Februar der Satzungsbeschluss gefasst werden, so Riß. Als Erstes will das Unternehmen die Einschneidehalle bauen, die im Norden der Fabrik vorgesehen ist. Hier wurde der Plan beim Landratsamt eingereicht; es fehlt noch die sogenannte BImSch-Genehmigung (Immissionsschutzverfahren). Diese liegt noch in der Immissionsschutzabteilung im Landratsamt Aichach-Friedberg.
Wertstoffsammelstelle Im Spätsommer soll die neue gemeinsame Wertstoffsammelstelle mit dem Markt Aindling fertig werden, berichtete Riß. Das Grundstück südlich der Feldstraße hätten die Gemeinden mittlerweile gekauft, die Kosten geteilt. Die Kosten für Planungen und Bau trägt der Landkreis. Die Gemeinden müssen die Straße zur Sammelstelle befestigen. Bauschutt bleibt in Todtenweis, ebenso Grüngut.
Heimatmuseum Die Sanierung des zukünftigen Heimatmuseums läuft. Das Gebäude wurde komplett unterfangen, der Giebel zum Stadel aufgemauert und dann verputzt. Das Dach wird mit Biberschwanz gedeckt. Für Schreinerarbeiten, Elektrik und Heizung werden Angebote eingeholt.
Nun findet bereits der Innenputz statt. Der erhaltenswerte Gang bleibt unverändert. Ein Teilbereich der Decken könnte freigelegt werden, um die Vielzahl der vorhandenen Schichten aufzuzeigen. Der Kostenrahmen wird bisher eingehalten. Für die Grundstücksentwässerung bei Starkregen wird noch eine Lösung gesucht.
Grundschule Durch die Gründung des Mittelschulverbandes mit Aindling, Pöttmes, Hollenbach, Rehling und Petersdorf sind die Grundschulen in Aindling und Todtenweis wieder ausgegliedert. Seit September ist die Gemeinde für die Grundschule selbst verantwortlich. Den Schulsachaufwand regelt ein Vertrag mit Aindling. Für die nächsten ist eine eigene 1. Klasse in Todtenweis gesichert, so Riß. Hausmeisterdienst, Heizungswartung und anderes müsse der Bauhof miterledigen.
Kindergarten Der Kindergarten ist sehr gut gebucht und war über das ganze Jahr gefüllt. Beheizt werden soll er künftig mit Fernwärme von einer Biogasanlage. Über den Liefervertrag und die Trassenführung wird noch verhandelt.
Breitbandausbau In diesem Jahr soll der Breitbandausbau vollzogen werden, berichtete der Bürgermeister. Im Dezember hat die Gemeinde einen Kooperationsvertrag mit LEW-Telnet geschlossen.
Sander Kreisverkehr Stimmig ist laut Riß der neue Kreisverkehr von Sand. Er werte auch den Ortseingang auf. Im Herbst wurden noch Pflanzarbeiten vorgenommen, heuer wird der Kreisel mit Lechkies, Magerrasen und Bäumen gestaltet.
Straßenbauund -reparaturen Im Zuge des Kreisverkehrs wurde auch der Weg an der Hauptstraße in Richtung Moosleite neu überzogen, da im oberen Teil die Straße schon abgerissen war. Ebenso die Straße am Kieswerk. Dort werden noch zwei Leuchten aufgestellt, damit die Kinder aus Sand die Strecke auch im Winter nutzen können. Auch die Straße nach Aindling wurde im Zuge des Kreiselbaus neu überzogen. Den Gehweg in der Lutzsiedlung bauten Aindling und Todtenweis gemeinsam. (bac) »Weiterer Bericht folgt.
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