Sonntag, 24. September 2017

17. Februar 2010 05:51 Uhr

Zum Après-Ski rollt eigene Piste samt Schnee an

Friedberg Noch ein paar Tage zuvor wäre am schneeglatten Friedberger Berg eine Abfahrt möglich gewesen. Doch gestern herrschten in Friedberg eher ideale Bedingungen für den Faschingsumzug und nicht unbedingt für die Piste. So lautete das Lieblingsthema gleich mehrerer Wagen: Après-Ski. Und weil der Fried-Berg normalerweise nun einmal keine Skipiste ist, hatten sich die Faschingsmuffel aus Rinnenthal-Harthausen-Paar etwas einfallen lassen: Sie brachten einen Berg samt Abfahrer und Kunstschnee gleich auf ihrem Wagen mit.

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Auch viele andere witzige Ideen der Wagenbauer, Fußgruppen und Karnevalsgesellschaften kamen gut an. Nach Schätzungen des städtischen Kulturabteilungsleiters Frank Büschel feierten ähnlich wie im Vorjahr etwa 15 000 Besucher mit.

"Heut ist so ein schöner Tag", sangen die Gardemädels des ORCC. Vielleicht auch deshalb, weil sie diesmal bei Sonnenschein nicht so frieren mussten. Wie die Gardemädchen tanzten dahinter zuweilen auch die "Schnecken" vom Kindergarten Rinnenthal. "Sind die niedlich", freuten sich die Besucher über die kleinen Kriechtiere. Überhaupt hatten gerade die Fußgruppen wieder einiges Amüsantes zu bieten.

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So ist zumindest für den Fasching die ultimative und auch noch günstige Lösung für die Fluchtwege-Problematik im Friedberger Schloss gefunden: Im Brandfall hebt von dort die feine Gesellschaft einfach mit dem Heißluftballon ab. Damit ermöglichte die TSV-Damengymnastik sogar einem Blue Baby den Abflug. Die "Konkurrenz" der Sportfreunde-Damengymnastik hatten hingegen rosarote Schweinereien zu bieten. Die Damen ließen Bauern keine Frau, sondern eine Sau suchen. Wobei in diesem Fall die Sauen deutlich in der Überzahl waren.

Mit einem politischen Stoßgebet an St. Nimmerlein war die Fußgruppe Weber samt dem Heiligen dabei. Der fromme Wunsch lautete: In Zukunft schnellere Entscheidungen des Stadtrats. Verschlafen ist auch bei der Katholischen Jungen Gemeinde (KJG) nicht drin. Die Jugendgruppe zog ganz aufgeweckt mit vielen Weckern durch die Innenstadt.

Die Wagenbauer hatten sich viel Mühe gegeben

Viel Mühe hatten sich auch Wagenbauer gegeben. Beachtliche Ausmaße hatte das Holzschiff der Kissinger Partypiraten. Bester Stimmung waren die Knastinsassen der Maibaumfreunde Gallenbach-Sulzbach. Jackis Hittn brachte das Kunststück fertig, einen Panzer und ein Altersheim in einem Wagen unterzubringen.

Eine nicht lammfromm gemeinte Viecherei war der "Schofwoagn" der Laimeringer Hütt'n. Und am Ende kreuzte sogar ein vor Somalia entführter Öltanker durch die Altstadt. Mittendrin dabei war auch der Wagen der türkischen Elterninitiative, der signalisierte: Wir sind dabei. »Sonderseite Seite 4

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