An der Volksschule Inchenhofen muss investiert werden. Die Möbel sind zum Teil 40 Jahre alt, auch ein Schwimmbad wäre nötig. Doch die Mittel der Gemeinde sind begrenzt.
Inchenhofen. Ursula Kaiser, Rektorin der Volksschule Inchenhofen, gab im Gemeinderat Inchenhofen auf Wunsch von Bürgermeister Karl Metzger einen kurzen Überblick über den Haushaltsplanentwurf 2010 ihrer Schule.
Im Vergleich zu den vorhergehenden Jahren haben sich einzelne Beträge in ihrem Haushalt geringfügig verändert, die alle der Verschönerung oder Ausstattung der Schule dienten. Ausdrücklich bedankte sich die Rektorin für die finanzielle Unterstützung seitens der Gemeinde, etwa bei der dringend notwendig gewordenen Fenstersanierung, die eine enorme Wertsteigerung des Gebäudes darstellte. Mit den 6500 Euro, die im Vermögenshaushalt angesetzt sind, soll zum Teil 40 Jahre alte Möbel in Klassenzimmern ersetzt und Notebooks sowie ein Flachbildschirm angeschafft werden.
Rainer Tremml bedauerte, dass seit Jahren kein regulärer Schwimmunterricht für die Grundschüler angeboten wird. "Wenn Inchenhofen ein Schwimmbad bauen würde, wäre das schön", meinte die Rektorin. Auch sie fand es schade, dass ihre Schüler wegen des völlig ausgelasteten Hallenbads in Aichach so bald keine Möglichkeit haben werden, hier das Schwimmen zu erlernen. Das Ganze sei umso ärgerlicher, als im Lehrplan Sport ausdrücklich Schwimmunterricht enthalten ist. (vj)
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