Stadtratsfraktionen, Feuerwehr und Verwaltung ackern mit Ingenieuren die Ausschreibungsunterlagen durch Von Claudia Bammer
Aichach In Sachen Feuerwehrhaus hat sich der runde Tisch in Aichach schon einmal bewährt: Im März 2011 war an einem solchen die leidige Standortfrage gelöst worden (Freisinger Straße). Fast ein Jahr später gab es nun den zweiten runden Tisch. Beantragt hatte ihn CSU-Fraktionsvorsitzender Helmut Beck, damit alle Beteiligten „wieder ins Gespräch kommen“. Besprochen wurden aber nicht die atmosphärischen Störungen zwischen Feuerwehr und CSU, sondern die Ausschreibung. Dennoch zogen Beck und Feuerwehrkommandant Michael Sieber ein positives Fazit.
Wie berichtet, hatten mehrere Bauausschussmitglieder in der jüngsten Sitzung noch erheblichen Klärungsbedarf zur Ausschreibung. Viele Fragen konnten jetzt am runden Tisch geklärt werden, berichtet Bürgermeister Klaus Habermann. Vertreter der Stadtratsfraktionen, der Feuerwehr und der Verwaltung saßen drei Stunden lang beisammen. Mit dabei waren auch Kreisbrandrat Ben Bockemühl und zwei Vertreter des Büros Pfaller-Ingenieure, das die Ausschreibung vorbereitet. „Wir haben das gesamte Konstrukt durchgearbeitet“, so Habermann. Das Ein oder Andere sei noch zu klären. Die Pfaller-Mitarbeiter wollen das bis zur Stadtratssitzung am 1. März erledigen. Jetzt gelte es, die Ausschreibung voranzubringen, betonte der Bürgermeister. Er sei „guter Dinge“, dass das gelingt.
Außen vor blieben am runden Tisch die atmosphärischen Störungen zwischen der Feuerwehr und der CSU, deretwegen Beck den runden Tisch gefordert hatte. Sowohl Beck als auch Feuerwehrkommandant Michael Sieber zogen dennoch ein positives Fazit. CSU und Feuerwehr wollen sich nun noch einmal gesondert zusammensetzen, wurde bei dem Gespräch vereinbart. Einen Termin gibt es dafür noch nicht. Einen ausführlichen Bericht finden Sie in der Mittwochausgabe der Aichacher Nachrichten.
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