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06. Mai 2009 21:35 Uhr

Jetzt zählt der Pokal

Aindling 16 Spiele in der Bayernliga und zwei im Toto-Pokal: So lange hatte die Erfolgsserie des TSV Aindling Bestand. Wenige Minuten nach der 2:3-Niederlage in Bayreuth gab Trainer Manfred Paula die neue Marschroute aus: "Im Pokal werden wir jetzt unseren Schwerpunkt setzen. Vielleicht gelingt uns noch mal der große Wurf." Dabei dachte er an den Einzug in die erste Hauptrunde um den DFB-Pokal. Von Johann Eibl

Dazu sind noch zwei Siege erforderlich: am Mittwoch, 20. Mai, um 18.30 Uhr gegen die SpVgg Unterhaching. Der Sieger trifft eine Woche später auf den Gewinner der Partie Schweinfurt 05 gegen die SpVgg Weiden. Sollte Aindling die erste Hürde meistern, hätte man wieder Heimrecht. In Aindling verarbeitet man die Niederlage gegen Bayreuth gelassen.

"Wenn wir unsere Chancen nutzen, können wir zur Pause 3:0 führen", rechnete Josef Kigle am Tag danach vor und zeigte sich milde. "Ich kann es nur immer wieder sagen: Wir haben eine Riesensaison gespielt. Der Mannschaft kann man keinen Vorwurf machen. Vize ist auch was." Jetzt gelte es, dem Pokal Priorität einzuräumen und der zweiten Mannschaft. Die kann in die Bezirksoberliga aufsteigen.

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Die Bayreuther verfügen über ein echtes Spitzenteam, das im zweiten Durchgang noch zulegen konnte. Dazu kam, dass die TSV-Defensive bei den drei Gegentoren sowie bei der Szene, die zum Elfmeter führte, Schwächen zeigte. Vor dem ersten Treffer hätte sich Paula gewünscht, dass der Ball rigoros weggeschlagen wird, und vor dem zweiten konnte er nicht verstehen, warum Zdanko Pavlovic im Strafraum so frei war.

Kigle wünscht sich Weiden

Kigle denkt über das Spiel gegen Unterhaching hinaus: "Die werden sicher nicht mit der besten Mannschaft spielen. Und dann hätten wir vielleicht noch mal ein Highlight gegen Weiden, Erster gegen Zweiter, das wär' doch was."

Die Meisterschaft hat man abgehakt. Dass vielleicht auch der Zweite der Bayernliga ein Aufstiegsrecht erhalten könnte, ist für Kigle ebenso wenig ein Thema wie für Paula, der sich bei der Pressekonferenz in Bayreuth nicht darauf einlassen wollte. Wie sieht die personelle Situation für die neue Saison aus? "Vor fünf Minuten hat gerade einer zugesagt", meinte Kigle dazu gestern, den Namen wollte er erst nach der Unterschrift nennen.

Paula haben Aussagen von Konrad Höß missfallen. Der Vereinschef des Landesligisten FC Pipinsried würde Stefan Vötter und Qendrim Beqiri höchst ungern an den Lechrain ziehen lassen. Paula: "Von Abwerben kann da überhaupt keine Rede sein. Die Spieler wurden uns aus Reihen des FC Pipinsried zugetragen, damit sie bei uns ein Probetraining machen können."

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