43 Vereinsabordnungen waren bei der Soldatenwallfahrt in Violau



Über 43 Vereine nahmen an der 99. Wallfahrt in Violau teil. Angeführt von den Blaskapellen Violau und Altenmünster sowie der Reservistenvereinigung Dillingen-Steinheim sie bei Regen in das Gotteshaus ein und dankten für die glückliche Heimkehr von Krieg und Gefangenschaft sowie über 60 Jahre Frieden in unserem Land. Wallfahrtspfarrer Thomas Pfefferer verglich die Soldaten-Einheit mit dem Weinstock im Evangelium. Wie die Soldaten die Einheit benötigten, so benötigten die Reben den Weinstock, denn jeder alleine sei verloren. „Wer in mir bleibt, bringt reiche Frucht, denn getrennt von mir könnt ihr nichts vollbringen“, so spricht Jesus. Wer im Gedächtnis lebt, sei nicht tot, „tot ist nur, wer vergessen wird“.
Nach dem Gottesdienst gedachten die Wallfahrer am Ehrenmal der vielen Toten. Der Vorsitzende des Wallfahrtskomitees, Josef Bayer aus Neumünster, erinnerte daran, dass man den Opfern und Hinterbliebenen schuldig sei, derer zu gedenken, die während und nach dem Krieg ihr Leben lassen mussten. Die Krieger-, Soldaten- und Reservistenvereine seien Garanten dafür, das Andenken an die toten Kameraden zu erhalten.
Die zahlreiche Teilnahme an dieser Wallfahrt wertete er als Bekenntnis für den Frieden vor Gott und den Menschen zur Ehre der Kameraden.
Im Geiste der Kameradschaft und im dankbaren Gedenken legte er als äußeres Zeichen der Verbundenheit ein Kranzgebinde am Ehrenmal nieder. (fmi)
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