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22. Oktober 2007 20:00 Uhr

Blechbläsermusik in Reinkultur

Ein in der Region wohl einzigartiges Konzert war im Weldener Holzwinkelsaal zu hören. Die Harmoniemusik Welden hatte wieder die Bayerische Brass Band Akademie - den neuen ersten deutschen Meister der Brassbands 2007 - für ein Konzert in Welden gewonnen.

Blechbläsermusik in Reinkultur
Foto: ALFA

Welden (AL) - Ein in der Region wohl einzigartiges Konzert war im Weldener Holzwinkelsaal zu hören. Die Harmoniemusik Welden hatte, wie bereits im Jahr zuvor, die Bayerische Brass Band Akademie - den neuen ersten deutschen Meister der Brassbands 2007, gut 30 Blechbläser um den Dirigenten Franz Matysiak, für ein Konzert in Welden gewonnen.

Eröffnet wurde der Abend mit dem Marsch "The Cross of Honor". Feierlich ging es weiter mit der "Festmusik der Stadt Wien" von Richard Strauss. Anschließend boten die Musiker die "Ouvertüre zu ¿The Gadfly¿ die Stechmücke" von Dmitri Schostakowitsch dar. Mit dem folgenden Stück "Serenity" ließ Dirigent Matysiak die Zuhörer zu Ruhe kommen. Die "Procession of the Nobles" von Rimski-Korsakow verlangte dagegen einiges an Können von den Solisten im hohen Blech.

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Als nächstes Stück kündigte Franz Matysiak die "Paganini Variations" an, das Pflichtstück der Brass Band für die Meisterschaft im Jahr 2008. Dieses Stück verlangte nicht nur den Solisten an Euphonium, Kornett, Posaune und Tuba ihr ganzes Können ab, sondern forderte das gesamte Orchester mit technisch äußerst schwierigen Stellen heraus. Die Musiker meisterten dieses Stück bravourös.

Die zweite Hälfte eröffnete die Brassband mit Musikern aus ganz Bayern mit der "Prelude for an Occasion". Als nächstes Stück hatten sie aus dem Repertoire der englischen Heilsarmee den "A.R.C. Centennial Heilsarmee Marsch" ausgewählt. Das folgende eher traurige Werk "Gammel Fabodsalm" aus Skandinavien interpretierte der Flügelhornist Benjamin Markl als Solist sehr ausdrucksvoll und riss die Zuhörer in seinen Bann. Aus Holland, das ebenfalls wie Skandinavien eine sehr hohe Brassband-Kultur besitzt, stammte "Signature".

Nach dem Konzertmarsch "Arsenal" verabschiedeten sich die Musiker offiziell mit dem Stück "Riverdance", das noch einmal die beiden Solisten Robert Hartmann am Kornett und Benjamin Markl am Flügelhorn glänzen ließ. Die Zuhörer erklatschten sich noch als Zugabe den Beatlesklassiker "Yellow Submarine", bis sie dann mit dem typischen Brassband-Choral "Deep Harmony" besinnlich in den Abend entlassen wurden.

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