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17. Januar 2012 23:00 Uhr

Neujahrsempfang

Bürgermeisterin ehrt Adelsrieder Fleißarbeiter

Erna Stegherr-Haußmann freut sich über engagierte Bürger. Doch die Jugend hält sich auch heuer zurück Von Ulrike Hauke

Adelsried Die Gemeinde Adelsried hat viele Fleißarbeiter, so war es den Worten der Bürgermeisterin Erna Stegherr-Haußmann zu entnehmen, als sie die vielen geladenen Gäste zum alljährlichen Neujahrsempfang begrüßte.

Denn sie hatte nicht nur erfolgreiche Adelsrieder Bürger zu sich in den Rathaussaal geholt, die durch Fleiß und Geschick, durch Talent und Einsatz zu Ehren gekommen sind, sondern auch viele, die sich tagtäglich um das Gemeindeleben verdient machen. So zum Beispiel die Jugendleiter und -betreuer in den Adelsrieder Vereinen, darunter Herbert Bönisch mit seiner Tischtennisjugend oder Sreto Zupur als Jugendtrainer des SVA, Katja Zott von den Schützen sowie Rita Ostermeier vom Gartenbauverein. Lob und Anerkennung sprach die Bürgermeisterin auch dem 14-jährigen Nachwuchsfußballer Marco Zupur aus, dem Neubürger und Langstreckenläufer Bruno Schumi, den Tennisprofis Chiara und Alena Hackenberg sowie den Tischtennis- und Tennismannschaften. Auch die Fußballer und vor allem die Fußballerinnen aus Adelsried sowie die Schützendamen und die Stockschützen vergaß sie nicht.

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Trotz Erfolg bescheiden geblieben

In Sachen Erfolg stand auf der Liste der Bürgermeisterin auch Kurt Pascher, der als „Adelsrieder Gewächs“ mit seinen Böhmerwälder Musikanten nach ihren Worten „mit seinem Können für ausverkaufte Zelte, Hallen und Säle sorgt“. Selbst die ihm verliehenen Auszeichnungen hätten Pascher bescheiden bleiben lassen: „Als es um Ehrungen vom Landkreis in der Sparte Musik ging, bat er, lieber jungen Musikern eine Chance zu geben, sich einen Namen zu machen“, verriet Stegherr-Haußmann.

Stolz begrüßte die Bürgermeisterin auch zwei junge Adelsrieder. Zum einen Isabell Meiershofer, die zusammen mit einer Mitstreiterin im Landesfinale bei „Jugend forscht“ mit einem selbst entwickelten kleinen Osmosekraftwerk den zweiten Preis in der Sparte Physik gewonnen hatte. Bei diesem Wettbewerb wurde zudem Martin Weinhardt, gemeinsam mit einem Schulfreund, Landessieger im Fachbereich Arbeitswelt. Sie hatten eine behindertengerechte Gehrungssäge entworfen.

Isabell Meiershofer und Martin Weinhardt trugen sich in das Gemeindebuch ein. „Es ist schon eine Ehre, wenn das im Dorf anerkannt wird“, sagte die 16-jährige Isabell Meiershofer.

Bürgermeisterin Stegherr-Haußmann vergaß auch nicht, den Frauen und Männern aus dem Gemeinderat für ihren alljährlichen Einsatz für ein gutes Gelingen des Neujahrsempfangs zu danken: „Für den Catering-Service, fürs Getränkeausschenken, Bedienen, Spülen und alles wieder Aufräumen.“

Artur Mayr ist bei vielen Veranstaltungen immer im Einsatz: als Gemeindefotograf. „Das mach’ ich jetzt schon jahrzehntelang, weil ich auch ein engagierter Adelsrieder bin“, sagte er augenzwinkernd. Einzig die Jugend würde ihn immer wieder aufs Neue ärgern: „Es ist ja auch ein Empfang für unsere Jungbürger, und wenn 30 eingeladen sind, kommen vielleicht zehn.“ Leider gaben die jungen Menschen Artur Mayr auch diesmal Anlass für Ärger: von mehr als 40 geladenen Jungbürgern kamen nur 15.

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