Seit Montag wurden am Ortsausgang von Aystetten 80 Birken und Fichten gefällt, weil das Staatliche Bauamt davon eine Verkehrsgefährdung befürchtet. Der Augsburger Landbote hat bei Michael, Kordon, dem Leiter des Staatlichen Bauamtes, nachgefragt.
Wie verliefen die Arbeiten?
Michael Kordon: Wir sind allgemein sehr gut vorangekommen. Alle Schnitt- und Fällarbeiten sind seit Donnerstag Nachmittag beendet. Die Verbindungsstraße zwischen Aystetten und Adelsried, die im Zuge der Forstarbeiten gesperrt war, ist seitdem auch wieder für den Verkehr freigegeben.
Wegen der Aktion musste das Staatliche Bauamt, das für die Staatsstraße zuständig ist, Kritik von Aystetter Bürgern einstecken. Gab es während der Fällarbeiten Probleme?
Kordon: Nein, es hat während der Fällarbeiten niemand unsere Arbeit behindert. Auch die meisten Anrufe, die ich von Bürgern erhalten habe, haben sich auf die Umleitungsstrecke bezogen. Das war eine ganz vernünftige Geschichte. Und auf der Straße sieht es jetzt auch wohl nicht nach dem befürchteten Kahlschlag aus.
Sind eigentlich noch Informationsveranstaltungen in Aystetten geplant oder ist das Thema von Ihrer Seite aus abgeschlossen?
Kordon: Nein, geplant ist von unserer Seite aus nichts mehr. Wir waren im Amt aber überrascht über das heftige Echo – vor allem weil es Arbeiten waren, wie wir sie immer wieder mal im Straßennetz durchführen. (eisl)