Ganz neu kalkuliert hat die Marktgemeinde Meitingen ihre Friedhofsgebühren. "Die letzte Anhebung war im Jahr 1999", erläuterte Hauptamtsleiter Bruno Höfer in der Sitzung des Marktgemeinderates. Die aktuellen Gebühren seien nicht kostendeckend, das werde vom kommunalen Prüfungsverband aber so gefordert, sagte Bürgermeister Dr. Michael Higl zu dem Thema. Dennoch sollen die Kosten auch in Zukunft nicht voll auf die Bürger umgelegt werden. "Meitingen wird sich weiter einbringen und sich zu 30 Prozent am Defizit beteiligen", so Higl. Das entspreche einer Summe von 30 000 Euro.
So günstig wie Biberbach
Weiter ging es um den Vergleich der Preise unter den Kommunen. Dabei kam heraus, dass Meitingen und Biberbach die günstigsten Friedhofsgebühren haben. Die neue Satzung wurde einstimmig angenommen. Werner Grimm (SPD) regte an, in Zukunft alle fünf Jahre die Gebühren zu überprüfen. Weitere Themen:
Mittelschule Meitingen möchte mit Thierhaupten einen Mittelschulverbund gründen. Jetzt sind nähere Verlautbarungen zu dem Thema aus München gekommen. Bis zum 30. April müssen nun alle Mitglieder im Schulverband - also auch die Gemeinden Ellgau, Allmannshofen, Ehingen, Nordendorf, Westendorf, Kühlenthal und Biberbach - zustimmen. "Bleibt die spannende Frage, was wird aus Baar", so der Bürgermeister.
Biberbau Vor Ort haben sich der Bürgermeister und der Biberberater des Landkreises, Wolfgang Zöttl, den Biberbau in Ostendorf am Mähdigraben angesehen. Laut Biberberater darf die Gemeinde nichts unternehmen, da die Tiere geschützt sind. Nun soll der Bau im Auge behalten werden, zumal der Biber sich in Richtung Kläranlage vorarbeitet.
Artikel kommentieren
| Artikel bewerten: