Musikverein Aystetten präsentiert ein breites Spektrum der Blasmusik-Literatur. Show-Einlage als Überraschung

Aystetten Die Überraschung kam kurz vor Schluss: Da tanzten zu den Klägen von „Y.M.C.A.“, gespielt vom Blasorchester des Musikvereins Aystetten, Philipp Bergmeir, Michael Lösch, Philip Novak, Michael Nussbaumer, Bernhard Tetzlaff und Tobias Walter in den Aystetter Bürgersaal – im stilechten Outfit der Band Village People als Cowboy, Soldat, Indianer, Bauarbeiter, Polizist und Biker. Die sechs rissen das Publikum zu Begeisterungsstürmen hin und animierten es zum Mittanzen.
Die Show-Einlage stellte den Höhepunkt des Jahreskonzerts dar, in dem das Orchester unter der Leitung von Marcus Schwegler ein breites Spektrum verschiedener Genres präsentierte. Die moderne sinfonische Blasmusik war durch das Eingangsstück „Proclamations“ von Rob Romeyn und Steven Reinekes Originalkomposition für Blasorchester „Where Eagles Soar“ vertreten.
Moderne Klassiker aus Rock und Pop
Zwei Potpourris bekannter Melodien ließen Erinnerungen an die Oper „Carmen“ von Georges Bizet und das Musical „König der Löwen“ von Elton John wach werden.
Der zweite Teil des Konzerts war modernen Klassikern aus Pop und Rock gewidmet. In „Sweet Caroline“ von Neil Diamond, dem Queen-Hit „Bohemian Rhapsody“ und einem Medley aus Erfolgstiteln von Joe Cocker konnten sich die Musiker mal romantisch, mal rhythmusbetont zeigen.
Die Zuhörer waren von der Leistung des Orchesters so angetan, dass sie sich zwei Zugaben erklatschten. Für den Marsch „76 Trombones“ griff Dirigent Marcus Schwegler selbst zur Bassposaune, bevor die Kapelle zum Abschied mit „Music“ von John Miles bekannte: „Musik war meine erste Liebe und wird meine letzte sein …“ (hwe)
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