Beim Don Bosco Fest in Adelsried berichtete Dekanatsjugendpfarrer Albert Wolf von einem schier unglaublichen Fall.

Mit einem festlichen Gottesdienst in der voll besetzten Kirche feierte die Pfarrei „Johannes der Täufer“ in Adelsried das Don Bosco Fest. Mit dem Fest soll an den großen italienischen Heiligen erinnert werden, der von 1815 bis 1888 in Turin lebte und sich als Priester um arme Familien, Straßenkinder und arbeitslose oder straffällig gewordene Jugendliche kümmerte. Er ist auch der Gründer des Ordens „Salesianer Don Boscos“ und der Gemeinschaft der „Don Bosco Schwestern“.
Unvorstellbares Szenario in Schottland
Pfarrer Hermle, selbst Salesianer Pater, hatte zu dem Gottesdienst Dekanatsjugendpfarrer Albert Wolf eingeladen. Seine Ansprache begann er mit der schier unglaublichen, aber der Wahrheit entsprechenden Pressemeldung, dass es in Schottland ein Dorf gibt, das damit wirbt, dass in dem Ort keine Kinder und Jugendlichen unter 16 Jahre leben dürfen, damit die Erwachsenen nicht durch deren Lärm gestört werden. Für Don Bosco, dessen Leben und Wirken Pfarrer Wolf in seiner Predigt eindrucksvoll schilderte, wäre ein derartiges Szenario sicher nicht vorstellbar gewesen, denn seine Ansprache an die Kinder und Jugendlichen war stets: „Ihr braucht mich und ich brauche Euch.“
Nach dem Gottesdienst, den die örtlichen Vereine mit ihren Fahnenabordnungen umrahmten und der musikalisch von Adelsrieder Jugendchor „Geronimo“ gestaltet wurde, waren die Gläubigen zu einem Stehempfang im Bürgersaal, den der Kirchenchor musikalisch gestaltete, eingeladen.
In seiner Ansprache skizzierte Pfarrer Herbert Hermle das weltweite Wirken der Salesianer in der Jugendarbeit. (es)
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