Dienstag, 21. Mai 2013

06. Mai 2012 11:19 Uhr

Dinkelscherben

Ein Schuss aus Jagdgewehr, zwei Verletzte: Gutachten soll es klären

Ein Schuss hatte sich versehentlich aus dem Gewehr eines Jägers gelöst - und beide Jäger verletzt.

Symbolbild Jagd: Marcus Merk

Der verletzte 44-jährige Jäger befand sich mit seiner schweren Armverletzung am Freitag noch immer im Krankenhaus. Das teilte Polizeisprecher Manfred Gottschalk vom Polizeipräsidium Schwaben Nord mit. Wie berichtet hatte sich am Mittwochabend im Wald nahe des Dinkelscherber Ortsteils Grünenbaindt aus dem Gewehr eines 46-jährigen Jägers versehentlich ein Schuss gelöst, der ihn selbst leicht am Kopf und seinen 44-jährigen Kameraden schwer am Arm verletzte.

Die Polizei hat mittlerweile ermittelt, dass beide Jäger im Wald getrennt voneinander auf der Jagd gewesen waren. Gegen 21 Uhr hatten sie sich am Auto getroffen, um das erlegte Wild – es sollen Rehböcke gewesen sein – zu versorgen. Der 46-Jährige hat dort das geladene Gewehr abgestellt, es fiel um und der Schuss löste sich. Wie genau beide Jäger von diesem einen Schuss getroffen werden konnten, soll nun ein Gutachten des Landeskriminalamts klären. Die Polizei ist sich aber sicher, dass es ein Unfall gewesen ist. Gegen den 46-Jährigen wird wegen fahrlässiger Körperverletzung ermittelt. (bale)

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