Ein komplett neuer Wald, ein schöner Spazierweg und mehr könnten bei der Renaturierung der Lehmgrube in Lauterbrunn entstehen.
Von Simone Kuchenbaur
Maria-Theresia Mayr vom Landschaftsarchitektenbüro Mayr & Robbe in Gablingen stellte dem Gemeinderat in der jüngsten Sitzung eine „machbare und bezahlbare Lösung“ für die Renaturierung der Lehmgrube in Lauterbrunn vor. In ihrem Vorentwurf bleibt die Wiese bestehen, ebenso zahlreiche vorhandene Hecken und Bäume. Die Wälle im östlichen Bereichen sollen so abgeflacht werden, dass sie pflegbar werden. Weiter entstehen Amphibientümpel sowie ein Rundweg für Fußgänger. Ein Teil der Fläche wird als Ausgleichsfläche für den Radwegbau nach Holzhausen benötigt.
Wald vorgesehen
Vorgesehen sind auch 5000 Quadratmeter Wald. Die Expertin empfahl, die Restfläche als Extensivwiese anzulegen, die durch die Beweidung von Schafen und Ziegen sowie zusätzliches Mähen gepflegt werden könne.
Die Wege sollen künftig nicht mehr befahrbar sein, um rechtswidrige Ablagerungen, die derzeit an der Tagesordnung sind, zu verhindern. Im Augenblick lade das Areal geradezu dazu ein, so Mayr.
Wolfgang Appelt sprach sich dafür aus, wenigstens einen Teil der geplanten Waldfläche aufzuforsten. Der Gemeinderat einigte sich, dass das Gelände erst einmal modelliert werden soll. Danach will man sehen, wo der Wald – der Rat stimmte mit 7:4 für die Aufforstung – platziert werden soll. Der vorhandene Weg soll auf 1,50 Breite zu einem Fußweg zurückgebaut werden. Bereits im Frühjahr soll mit den Arbeiten begonnen werden.
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