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Stadtbergen
18.03.2017

Ein kleines Wunder für Familie aus Ostpreußen

Roswitha Westphal aus Stadtbergen hat als Zwölfjährige die Flucht der Familie aus der Heimat Königsberg erlebt. Uns erzählt sie jetzt davon. Fotos: Marcus Merk

In Königsberg wurden sie ausgebombt, Mutter und Schwestern mussten schnell weg. Wie es Roswitha Westphal und ihren Eltern und Geschwistern in der schwäbischen Provinz erging

Viele Vertriebene und Flüchtlinge, die in der Nachkriegszeit ins Augsburger Land kamen, hatten ihre Heimat im heutigen Tschechien, in Polen oder Ungarn. Eine andere Geschichte erzählt Roswitha Westphal, eine geborene Vasoldt. Die heutige Stadtbergerin stammt aus einer großen Stadt: Königsberg in Ostpreußen, das heute zu Russland gehört. Sie erzählt: „Meine Familie, Eltern und fünf Kinder lebten in Königsberg in Ostpreußen glücklich und zufrieden. Bis August 1944. Wir wurden ausgebombt. Die Familie wurde total zerrissen. Das Feuer sehe ich heute noch. Meine Mutter wurde mit mir, zwölf Jahre alt, und meiner jüngsten Schwester, sie war sechs Jahre alt, auf Lastwagen geladen und aus der brennenden Stadt raus aufs Land gefahren. Keine Notunterkünfte gab es. Per Zug ging es weiter nach ‚Irgendwo‘. Wie lange das war, kann ich heute nicht mehr sagen.“

Doch die Fahrt muss lange gedauert haben, schließlich ging es durch ganz Polen bis zum Bahnhof von Riesa in Sachsen. „Dort bekam Mutter ein kleines Zimmer für uns drei. Vater musste in Ostpreußen bleiben, kam noch zum Volkssturm. Die älteste Schwester arbeitete im Lazarett, der Bruder war sowieso Soldat in Russland. Schwester Nummer zwei blieb in Königsberg, weil ihre Schule nicht ganz zerbombt war und der Unterricht wohl weitergehen sollte.“ Aber bleiben konnte der Rest der Familie nicht in Sachsen. „Die Front rückte näher, es hieß, Frauen und Kinder müssten weiter. So auch wir. Im überfüllten Zug war der Halt Sontheim in Schwaben. Es war Januar 1945, Kälte, Hunger, Angst umgab die Vertriebenen. Ein ganzer Zug voller Menschen. Es standen Bauern mit Ochsenkarren da, die sich die Flüchtlinge einpackten und mitnahmen. So ging Mutter mit uns beiden Mädchen und noch etliche andere.“

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