Vereinigung feiert das 25-jährige Bestehen


Meitingen-Herbertshofen-Erlingen „Ein Pfarrer ohne Frauenbund, ist gewiss ein armer H..“, sagte bei der Gründungsversammlung des Katholischen Frauenbunds St. Clemens Herbertshofen-Erlingen am 2. Februar 1987 der damalige Ortspfarrer Bernhard Ehler. Jetzt feierte die Vereinigung das 25-jährige Bestehen mit einem Festgottesdienst in der Pfarrkirche und einem Festabend im Pfarrheim. Nach 89 Gründungsmitgliedern zählt die Vereinigung derzeit 185 Frauen.
Den Gottesdienst umrahmten Kirchenchorleiterin Doris Asam mit ihrem Chor und der Nachwuchschor Clemenslerchen mit Angela Gerstmeir und Monika Moser sowie Adolf Bier mit Trompetensoli. „Unsere Frauenbundmitglieder sind das Bindeglied zwischen der Kirche und den Mitmenschen“, versicherte Pfarrer Johnson Puthuva und dass die Kirche weiter im Dorf bleiben werde, wenn das Dorf in die Kirche gehe.
„Frauen helfen Frauen, das war unser Leitgedanke seit der Gründung“, sagte die Bezirksleiterin des Frauenbundkreises Rain-Meitingen und Sprecherin des Führungsteams des Jubelvereins, Ulrike Pohl, bei ihrer Begrüßung im Pfarrheim. Pohl unterstrich die Bedeutung der Bastel- und Handarbeitsgruppe unter der Führung von Anni Schenk und Blanka Wanka. Mit dem Geld aus dem Verkauf der Werke beim Weihnachts- und Ostermarkt können karitative Hilfsorganisationen im In- und Ausland unterstützt werden. Die Bezirksvorsitzende verlas auch Dankschreiben eines zehn Jahre geförderten Patenkindes auf den Philippinen, das dort jetzt als Lehrerin arbeitet und des neuen Patenkindes Cassia in Brasilien.
Glückwünsche, Geschenke und Klaviermusik
Glückwünsche und Geschenke überbrachten Elisabeth Merli als „liabs Doodle“ vom Patenverein Frauenbund Biberbach, Alfons Büchele als Vorsitzender der Kirchenverwaltung und Martha Kraus, die stellvertretende Vorsitzende des Pfarrgemeinderates.
Bürgermeister Michael Higl sagte: „Wir alle können stolz sein auf ihr Werk, bei dem sie Werte und Grundhaltungen praktizieren, die unser Gemeinschaftsleben im Sinne des Christentums und der Gemeinde ausmachen.“ Mit einem passenden humorvollen „Frauenwitz“ garniert würdigte Pfarrer Johnson Puthuva das große Ansehen der Jubelvereinigung in der Pfarrei.
Mit Klaviermusik begeisterte das junge örtliche Talent Matthias Schweihofer die Gäste bei seinen ohne Noten gespielten schmissigen Variationen von „Ragtime“ und einem Klassiker von Frédéric Francois Chopin.
Geehrt wurden für 20-jährige Mitgliedschaft mit der silbernen Ehrennadel Maria Roth, Anna Hafner, Heiderose Hess und Gabi Foag. Über eine Urkunde für zehn Jahre Mitgliedstreue freuten sich Silvia Urmoneit und Monika Hütter. Das durch Annette Meitinger mit einem passenden Einleitungsspruch versehene Gästebuch fand reichen Zuspruch.
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