Bürgermeister Otto Völk blickt in Diedorf auf das abgelaufene Jahr zurück hat viele gute Nachrichten.
von Monika Hupka-Böttcher
Im Hinblick auf junge Familien hat die Marktgemeinde Diedorf mit Kinderkrippen und Kindergärten, Mittagsbetreuung an der Schule und Hort, der Familienstation und dem Gymnasium beste Lebensbedingungen geschaffen, sagte Bürgermeister Otto Völk zum Auftakt der Bürgerversammlungen in Anhausen und Willishausen. Aber auch für die Senioren sei gesorgt: Tages- und Kurzzeitpflegestation sowie das Senioren- und Pflegeheim seien gut im Ort integriert.
Positiv sei, dass die Verschuldung der Gemeinde in den vergangenen Jahren kontinuierlich gesenkt werden konnte; im Jahr 2000 lag die Pro-Kopf-Verschuldung noch bei mehr als 402 Euro je Bürger, zum Jahresende 2011 waren es noch gut 78 Euro pro Bürger. „Das ist die geringste Verschuldung in der Geschichte der Gemeinde“, sagte Bürgermeister Völk.
Einkommenssteuer ist größte Einnahmequelle
Haupteinnahmequellen für die 10250 Einwohner zählende Kommune (davon 483 Nebenwohnsitze) seien der Anteil an der Einkommenssteuer mit über 5,2 Millionen Euro, die Gewerbesteuer mit etwa 2,6 Millionen Euro, die Grundsteuern (eine Million Euro) und die Schlüsselzuweisungen (1,1 Millionen Euro). Allerdings müsse die Gemeinde auch rund 3,35 Millionen Euro an Kreisumlage und knapp 2,8 Millionen Euro an Personalkosten tragen. Die Zuführung vom Verwaltungs- zum Vermögenshaushalt wird heuer bei knapp 1,8 Millionen Euro liegen, rechnete der Bürgermeister vor.
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