Freitag, 15. Dezember 2017

07. Dezember 2017 17:00 Uhr

Meitingen

Haus der Musik: 2018 geht es los

Der Umbau des Kinos in der Hauptstraße ist eine der größten Maßnahmen im Haushalt 2018. Insgesamt will Meitingen 7,8 Millionen Euro investieren, ohne neue Schulden zu machen.

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Nächstes Jahr soll mit dem Umbau des Kinos zum „Haus der Musik“ begonnen werden. 
Foto: Marcus Merk

Fürs nächste Jahr hat sich Meitingen viel vorgenommen: Rund 7,8 Millionen Euro umfasst das Investitionsprogramm, das der Marktgemeinderat nächste Woche verabschieden soll. Einnahmen und Ausgaben halten sich dabei die Waage, Meitingen muss also keine neuen Schulden machen. So rechnet die Gemeinde mit 3,8 Millionen Euro Einnahmen aus dem Verkauf von Baugründstücken und über 1,6 Millionen Euro an Erschließungsbeiträgen. Hinzu kommt die Zuführung vom Verwaltungs- zum Vermögenshaushalt mit rund 1,6 Millionen Euro, rechnet Kämmerer Karl-Heinz Mayer vor. Die Rücklagen, die derzeit ein wohliges Finanzpolster von 17,5 Millionen Euro bilden, müssen für die Finanzierung des Investitionsprogramms nicht angegriffen werden, betont Bürgermeister Michael Higl.

Eine der teuersten Maßnahmen in diesem Programm ist der Umbau des Kinos in der Hauptstraße zu einem „Haus der Musik“. 600000 Euro stehen allein im nächsten Jahr dafür bereit, und zwar für Planung und Baubeginn. Laut Kaufvertrag – die Gemeinde hat das Kino 2015 erworben – muss das Gebäude bis Ende Februar 2018 geräumt werden, damit die Umbaumaßnahmen stattfinden können. Wenn das neue Kino im Norden von Meitingen dann noch nicht fertig ist, müsse die Räumung allerdings verschoben werden, sagt Kämmerer Mayer auf Anfrage unserer Zeitung. Insgesamt hat die Marktgemeinde für den Umbau zum Haus der Musik, der im Jahr 2019 beendet sein soll, rund 1,8 Millionen Euro eingeplant.

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Eine weitere große Investitionsmaßnahme im nächsten Jahr ist der Bau des Dorfplatzes im Ortsteil Langenreichen, für den 500000 Euro veranschlagt sind. Zudem stehen für den Um- und Ausbau des Feuerwehrhauses in Langenreichen Mittel von 240000 Euro im Haushalt. Auch der Ortsteil Erlingen kommt nicht zu kurz: Für die Gestaltung der Ortsmitte – die Gemeinde hat hier wie berichtet gerade den alten Dorfstadel erworben – sind 230000 Euro eingeplant.

Breiten Raum nehmen im Etat 2018 die Straßenbaumaßnahmen ein, insbesondere die verkehrliche Erschließung der neuen Baugebiete „Donauwörther Straße“ (450000 Euro plus 350000 Euro für den Kanal) sowie „Am Gerstenacker/Am Weizenfeld“ in Erlingen (740000 Euro plus 520000 Euro für den Kanal). Für die Sanierung des zweiten Abschnitts der Parkstraße in Meitingen stehen 180000 Euro bereit und für die Ortsdurchfahrt Herbertshofen Planungskosten in Höhe von 150000 Euro. Auch in das so genannte „Mobilitätsband“ – die Meitinger Gässele – sollen im nächsten Jahr 280000 Euro investiert werden, insbesondere in die neue Fußgängerquerung der Kreisstraße am südlichen Ortsende Meitingens.

Im Ortsteil Meitingen selbst rückt das Bahnhofsumfeld in den Focus. Hier soll ein barrierefreier Zugang zu den Gleisen realisiert werden: 500000 Euro stehen nächstes Jahr für die Planung der Maßnahme bereit und im Folgejahr 1,5 Millionen Euro für deren Realisierung.

Die steigenden Geburtenzahlen in Meitingen – laut Bürgermeister Higl rechnet man nun jährlich mit 120 Geburten statt wie bisher mit 90 – machen weitere Investitionen in die Kinderbetreuung nötig. So soll die Kinderkrippe Laubenbach für 60000 Euro erweitert werden. Zudem stehen für die Planung eines neuen Kindergartens 80000 Euro im Haushalt; in den nächsten beiden Jahren sind es dann jeweils zwei Millionen Euro, die für diese große Maßnahme eingeplant sind. Ob der Kindergarten allerdings tatsächlich in der alten Gemeindehalle in der Werner-von-Siemens-Straße errichtet wird, steht noch nicht fest. In seiner Klausurtagung hatte der Marktgemeinderat dies erwogen. Eine Studie soll nun Klarheit bringen. Danach muss das Großprojekt europaweit ausgeschrieben werden.

Und schließlich ist wegen des Kindersegens in Meitingen auch noch eine Erweiterung der Grundschule nötig: Die Maßnahme soll in 2018 geplant und in den drei Folgejahren umgesetzt werden. Insgesamt sind dafür bis 2021 rund 3,5 Millionen Euro eingeplant.

Für die Orts- und Regionalplanung in Meitingen selbst wie zum Beispiel die Bebauung am Schlossmarkt („Divi“-Gelände) oder der Schlossparkwiese stehen dagegen im nächsten Jahr nur 100000 Euro im Haushalt, in den Folgejahren gar nichts. Weitere größere Maßnahmen in 2018 sind der Einbau eines behindertengerechten WC’s ins Rathaus für 100000 Euro sowie die Sanierung der Kläranlagen in Ostendorf für 200000 Euro und in Langenreichen für 210000 Euro.

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Ein Artikel von
Margret Sturm

Augsburger Allgemeine Land
Ressort: Lokalnachrichten Meitingen


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