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21. Januar 2012 23:00 Uhr

Bauausschuss

Kinder suchen sich Spielgeräte aus

Spielplatz in Schlipsheim wird neu gestaltet. Neusässer Stadträte überlassen die Auswahl den Kindergartenkindern

Neusäß Der Spielplatz in Schlipsheim wird umgestaltet und mit neuen Kletter- und Spielgeräten ausgerüstet. Auf Vorschlag von Martin Ehmann (SPD) delegiert der Bauausschuss die Auswahl der Ausstattung an den Kindergarten in Hainhofen. „Warum nicht“, befand der 3. Bürgermeister Wilhelm Kugelmann, der die Sitzung leitete, und der Ausschuss stimmt einstimmig zu. Unstrittig ist ein neuer Sandkasten mit Bänken für die Eltern und eine große Kletterkombination mit Rutsche und/oder Hängebrücke. Für zwei weitere Spielgeräte stehen Wippe, Karussell, Federspielgerät oder Vogelnestschaukel zur Auswahl. Das alte Buswartehäuschen kommt weg, weil dort gar keine Haltestelle mehr ist und nach Ansicht der Stadträte zusehends vermüllt. Die Kosten für das Projekt sind mit 40000 Euro im Haushalt eingeplant.

Holzhütte vor dem Kindergarten in Steppach für die Kinderwagen

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Ebenfalls in den Bereich Kinder will die Kommune in Steppach investieren. An der dortigen Kinderkrippe an der Ulmer Straße soll eine Unterstellmöglichkeit für Kinderwagen geschaffen werden, damit die Gefährte nicht Wind und Wetter ausgesetzt sind, bis die Kleinkinder wieder abgeholt werden.

Herbert Zimmermann, Leiter des Hochbauamts, stellte mehrere Varianten vor. Mit vier Gegenstimmen entschied sich die Mehrheit von sieben Ausschussmitgliedern für die günstigere Lösung, einen Holzschuppen. Dies wird etwa 12000 Euro kosten, während die „schönere“ Alternative eines gemauerten Häuschens mit Sichtbeton im Stil des Hauptgebäudes auf rund 33000 Euro gekommen wäre.

2. Bürgermeister Richard Greiner (CSU) forderte den Versuch, bei den Baunebenkosten zu sparen, um das Häuschen aus Beton doch noch realisieren zu können.

„Dies ist der ansprechenden Architektur des Kindergartens geschuldet, der noch mindestens 25 Jahre stehen wird“, fand Ulrich Englaender (SPD), der eine Holzhütte „unmöglich“ fand. Die Kosten seien hier für ihn kein Argument. „Für mich schon“, entgegnete Kugelmann, „weil es um die Unterbringung von fünf bis zehn Kinderwagen geht.“ Das fanden sechs andere Räte auch. Sie betonten, man solle die Hütte gestalterisch an den Kindergarten anpassen.

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