In dem Aystetter Gasthof löst Albert Woppmann Ines Roller ab

Aystetten Ein Jahr lang haben die Acrylbilder der in namhaften Ausstellungen vertretenen Künstlerin Ines Roller die Gäste des Speiselokals „Grüner Hirsch“ in Aystetten erfreut. Mit der ihr eigenen, spontanen Malweise, der mitunter auf wenige Töne beschränkten Farbigkeit auf oftmals naturbelassener Leinwand, führte sie eine von ihr bevorzugte figurative Thematik vor, die von Beziehungsgeflechten, persönlichen Erlebnissen und Emotionen berichtet.
Nun aber war es Zeit für einen Tapetenwechsel, zumal Ines Rollers jüngste Arbeiten in einer umfangreichen Einzelausstellung ab 29. Februar im Neusässer Rathaus unter dem Motto „Einzelgänger“ zu besichtigen sein werden.
Seit Kurzem hängen im Gasthof die Werke des in Aystettern ebenfalls bekannten Albert Woppmann, der nicht nur auf vielen Aystetter Kunstausstellungen präsent war, sondern Ende des vergangenen Jahres sein Können auch im Rahmen der Ausstellung zur Verleihung des Neusässer Kunstpreises zeigte.
Seine nun im „Grünen Hirschen“ ausgestellten Gemälde weisen eine beeindruckende Vielfalt auf. So sind seine großformatigen Ölbilder unter Verwendung von reichlich Lösungsmittel in behutsamer Ton-in-Ton Technik gearbeitet, während die reliefartig wirkenden, farbenfreudigeren Arbeiten auf Jutesack oder Baumwolltuch entstanden, die der Künstler in Acrylfarben tränkte, um danach unter Zuhilfenahme der Finger oder einer Pinzette die Figuren zu modellieren. (AL)
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