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23. Januar 2012 23:00 Uhr

Langweider äußern Bedenken

Gemeinderat will keine Störung für die Stettenhofener

Langweid Einstimmigkeit im Langweider Gemeinderat. Bei der Sitzung am Dienstagabend konnten die Mitglieder dem Flächennutzungsplan der Nachbargemeinde Gablingen nicht ohne Bedenken zustimmen. Die Gablinger wollen ihr Gewerbegebiet Richtung Stettenhofen erweitern.

„Das würde ein Zusammenwachsen der Gemeinden bedeuten“, sagte Bürgermeister Jürgen Gilg, „dagegen müssen wir Bedenken äußern.“ Ein weiterer Grund gegen den Plan sei außerdem der Schutz des Wohngebietes in Stettenhofen. Peter Beducker (CSU) forderte: „Dort muss ein Grünstreifen bleiben, eine Art Rückzugsgebiet für die Anwohner.“ Auch darin stimmten ihm die Gemeinderäte zu. Diese Bedenken teilte das Rathaus den Gablingern in Form einer Bitte mit. Die Nachbargemeinde wird nun abwägen, inwiefern sie diese Anregungen berücksichtigten.

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Konzept der Kreisenergiewerke vorgestellt

Geschlossenheit herrschte auch zum Thema Kreisenergiewerke. Bürgermeister Gilg stellte das Konzept kurz vor. Ziel ist der Bau von Anlagen zur Erzeugung erneuerbarer Energien. Für Kommunen stellt sich die Frage, ob sie als Gesellschafter in die GmbH & Co. KG eintreten wollen. Der Rathauschef schlug vor, mit einem Betrag von 8000 Euro einzusteigen. Bei 7600 Einwohnern in Langweid und den umliegenden Gemeindeteilen errechnet sich der Betrag aus einem Euro pro Kopf, aufgerundet auf 8000 Euro hätte die Gemeinde anfangs vier Stimmen in der Gesellschafterversammlung.

Die zweite Bürgermeisterin Christa Marx (CSU) stimmte dem zu. Auch Peter Stuhlmiller, Fraktionsvorsitzender der Freien Wähler, fand, man müsse auf jeden Fall mitmachen. Es sei vor allem wichtig, die Mitarbeit bei den Kreisenergiewerken professionell zu managen. SPD-Fraktionsvorsitzender Manfred Stranzinger äußerte erste Zweifel: „Vielleicht haben wir mit vier Stimmen in der Versammlung nicht viel zu sagen?“, aber im Grunde fand auch er den vorläufigen Startschuss in Ordnung. Bürgermeister Gilg betonte, es gehe einfach nur darum ein Signal zu geben, und dieses laute: „Ja!“

Von der Fußballgolfanlage in Rehling fühlen sich die Langweider nicht betroffen. Es gab keine Einwände, nur neugieriges Geflüster zum Begriff „Fußballgolf“. (kafi)

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