Mittwoch, 20. September 2017

29. Januar 2013 13:00 Uhr

Neusäß

Mit dem Schmutterding durch Neusäß

Mit einem neuen Buch können Kinder spielerisch die Stadtteile entdecken.

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Auf der Internetseite der Stadt Neusäß können Kinder eine virtuelle Floßfahrt mit Julius und dem Schmutterding unternehmen. Die Geschichte der beiden hat die Stadt Neusäß nun als Büchlein veröffentlicht.
Foto: Screenshot von www.neusaess.de

Es ist eine märchenhafte Geschichte: Der kleine Julius aus Neusäß spielt am Ufer der Schmutter, als neben ihm plötzlich ein großes Ei aufplatzt. Heraus schaut ein kleiner Dinosaurier: türkise Haut, violette Stacheln, große Kulleraugen und kleine Zähnchen. Es ist das Schmutterding, das fortan mit Julius durch alle acht Neusässer Stadtteile streift – vorbei an Rathaus, Schloss Hammel und Bismarckturm.

Diese Geschichte erzählt die Autorin Gudrun Opladen in Reimen auf 20 Seiten des kleinen Büchleins „Das Schmutterding“, das die Stadt Neusäß nun zum 25. Stadtjubiläum herausgegeben hat. Das Schmutterding und Julius gibt es aber bereits seit 2010. Sie treten immer dann in Erscheinung, wenn es in Neusäß um Kinder geht. Zum Beispiel im gedruckten Ferienprogramm oder auf Glückwunschkarten, mit denen der Neusässer Bürgermeister Hansjörg Durz Neugeborene begrüßt.

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Mit dem Büchlein, das in seinem quadratischen Format an die Pixi-Bücher erinnert, soll nun die Geschichte des Schmutterdings weitererzählt werden. Die Stadt hat zunächst 1000 Stück gedruckt, sie sollen zusammen mit einem Schmutterding-Puzzle an frischgebackene Eltern sowie an Kinderkrippen und -gärten gehen.

Die Idee zu dem Gedicht sei ihr ganz spontan gekommen, erzählt Autorin Gudrun Opladen bei der Vorstellung des Buches. Dabei habe sie nur eine Vorgabe gehabt: Ihr Streifzug muss Julius und das Schmutterding in alle acht Stadtteile führen.

Gezeichnet hat den drolligen Dinosaurier der Illustrator Roland Prillwitz aus Friedberg. Für ihn symbolisiert das Schmutterding das Gefühl von Heimat. Denn Kinder verbinden laut Prillwitz mit dem Ort, an dem sie aufwachsen, etwas Magisches: Abenteuer mit Freunden, Fantasiegeschichten, die sie sich selbst ausdenken, Kindheit eben. Das Schmutterding stehe für den starken und doch liebevollen Freund, den sich Kinder in ihren Gedanken ausmalen. Dabei ist es aber „kein braves Tierchen“, betont Autorin Opladen. Es wühlt zum Beispiel gerne im Matsch, kleckst und schmeißt damit. Für Roland Prillwitz ist das Schmutterding deshalb „Pippi Langstrumpf im Urformat“.

Name und Ursprung des Tieres sind kein Zufall. „Das Bindeglied zwischen den Neusässer Stadtteilen ist die Schmutter“, sagt Illustrator Prillwitz. „Was lag da näher, als das Tier aus dem Schlamm der Schmutter aufsteigen zu lassen?“ Die Natur ist immer wieder Thema im Buch: So hat Prillwitz etwa auf jeder Doppelseite den Wiesenknopf-Ameisenbläuling versteckt, einen geschützten Schmetterling, der auf den Schmutterwiesen lebt. Er ist überzeugt: Das Buch mit all seinen kleinen, versteckten Details „macht die Region liebenswert“.

Preis Buch und Puzzle sind zum Preis von 2,50 Euro beziehungsweise 3 Euro auch im Neusässer Rathaus erhältlich.

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