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09. März 2010 17:30 Uhr

Gersthofen

Sabuha Shahnaz zeigt mehr als nur Bauchtanz

Orientalischen Tanz vom Feinsten zeigte Sabuha Shahnaz mit ihren 60 Tänzerinnen in der Gersthofer Stadthalle. Die Show stand unter dem Zeichen des Mondes. Und sie zeigte mehr als nur Bauchtanz. Von Diana Deniz

Tanzende Mondperlen auf der Bühne
Foto: ALFA
Gersthofen. Unter dem Zeichen des Mondes stand die diesjährige Show von Sabuha Shahnaz, die in der Gersthofer Stadthalle wieder orientalischen Tanz vom Feinsten zeigte.

Bauchtanz ist die Bezeichnung aus dem Volksmund für den orientalischen Tanz. In nahezu allen östlichen Kulturen dieser Welt gibt es ihn. Sabuha Shahnaz aus Augsburg zeigte mit ihrer Tanzschule die unerschöpfliche Vielfalt des Bauchtanzes in der Gersthofer Stadthalle.

Rund 60 Tänzerinnen entführten in die faszinierende Welt des Orients. Jede einzelne Darbietung stellte eine strahlende Mondperle dar, denn das Programm stand unter dem Zeichen des Mondes. Renate Bernhard führte, auf ihrem Feenthron sitzend, märchenhaft mit Geschichten zum Träumen durch die Vorstellung.

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Mit dem "Tanzenden Regenbogen" eröffneten die jüngsten Bauchtänzerinnen die große Show und ließen danach die "Sterne tanzen". Anschließend entfaltete sich die bunte Palette unterschiedlichster Tanzarten: Bauchtanz zu Turkish und Oriental Pop und als Kontrast der Leuchtertanz, eine uralte Tradition aus Ägypten.

Atemberaubend war der "Wind Dancer", den Sabuha Shahnaz selbst tanzte. Das Kostüm stellte die Flügel der Isis dar und der Tanz den Wind. Das Repertoire von Sabuha ist beeindruckend. So die "Schleierfantasien", bei denen sie aus ihrem Rock Tanztücher zauberte. Bei dem wunderbaren "Raks Sharki" schlug sie barfuß und ganz in Rot gekleidet mit Zimbeln den Rhythmus. Dabei ließ sie ausschließlich ihren Bauch tanzen.

Shakiras Hüftschwung

Ein wahrer Genuss für die Augen waren die "Dreams of Asia", die mit Fächern, an denen Tücher befestigt waren, Drachen und Blüten auf der Bühne entstehen ließen. Eine Aufführung mit Shakiras Hüftschwung durfte natürlich auch nicht fehlen, um das Moderne mit dem Altertümlichen zu verbinden.

Während der Pause konnten die Besucher, ähnlich wie auf einem Basar, Bauchtanzartikel aller Art im Foyer der Stadthalle erwerben, und so manche interessierte Käuferin war überrascht, wie schwer die scheinbar federleichte Bauchtanzkleidung wie beispielsweise die pailettenbesetzten Bustiers oder die mit Münzen benähten Hüfttücher tatsächlich sind.

Nach fast drei Stunden fiel die letzte Mondperle auf die Bühne, und alle Mitwirkenden konnten noch einmal unter großem Applaus bewundert werden. Auf die Frage, worin das Geheimnis des Bauchtanzes liegt, antwortete Renate Bernhard: "Er ist urweiblich, und jede Frau fühlt sich schön, wenn sie tanzt." Genau das konnten die Zuschauer bei der Tanzshow sehen: Mädchen und Frauen jeden Alters und mit jeder Figur, die getanzte Lebensfreude voller Anmut darboten.

Bei uns im Internet

Weitere Fotos von der Tanzshow finden Sie unter

augsburg-allgemeine-land.de

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