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06. Februar 2012 17:57 Uhr

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Spielplätze in Stadtbergen sollen schöner werden

100000 Euro stehen im Haushalt, doch die Stadträte können sich nicht einigen, wie die Plätze gestaltet werden sollen.

Die freien Flächen sind das Plus des Kinderspielplatzs an der Welserstraße in Stadtbergen. Davon sind jedenfalls einige Stadträte überzeugt.

von Lena Bauer

20 Spielplätze gibt es in Stadtbergen, sie unterscheiden sich stark in der Größe – in der Ausstattung allerdings kaum. Das stellte Bürgermeister Paul Metz in der jüngsten Sitzung des Kultur- und Sozialausschusses fest. Ursprünglich war das durchaus Absicht – um einem „Spielplatztourismus“ vorzubeugen. Doch jetzt sind im Haushaltsplan 100000 Euro eingestellt, mit denen einzelne Spielplätze attraktiver gestaltet werden sollen. Michael Smischek (CSU) hält es für wichtig und positiv, wenn die Spielplätze unterschiedlich gestaltet werden: Kinder sollen auch eine Auswahl haben. Er legte Wert darauf, die Plätze für verschiedene Altersgruppen zu gestalten

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Roland Storr vom Bauamt stellte dem Ausschuss eine Vielzahl von Spielgeräten vor, darunter ein Piratenschiff, eine Lancelot-Spielburg, einer Pyramidenturmanlage und Klettergeräte in allen Formen und Farben. „Ob Römer, Cowboys oder Indianer – es gibt einfach alles an Themenspielgeräten“, berichtete Storr. Zwischen 32000 und 60000 Euro kosten die Geräte. Diskutiert wurde auch über einen Wasserspielplatz nach dem Vorbild in Augsburg-Kriegshaber.

Die Verwaltung hatte vorgeschlagen, zunächst drei Plätze, je einen in in den drei Ortsteilen zu bestücken: Am Rotspitzweg in Deuringen, an der Welserstraße in Leitershofen und an der Osterfeldstraße in Stadtbergen. Im Virchow-Viertel gebe es mit dem Spielplatz beim Obi bereits einen neu gestalteten.

Die anwesenden Stadträte waren sich schnell darüber einig, dass die vielen freien Flächen des Welserspielplatzes sein großes Plus seien: Gabriele Bentlage (SPD) sagte, der freie Platz lasse den Kindern viel mehr Möglichkeiten für kreatives Spielen und Carolina Trautner (CSU) schloss sich ihr an: „Viele Eltern schätzen diese Weitläufigkeit, das dürfen wir nicht zubauen.“ Sie sollten nicht so viele Themenbereiche vorgeben, sondern den Kindern vor allem Bewegungsmöglichkeiten zu geben: „Zu Hause sitzen sie so viel vor Computer und Fernseher.“

Am Ende herrschte nur Einigkeit darüber, dass erstmal keine ganz großen Geräte angeschafft werden sollen. Bürgermeister Metz und einige andere Stadträte begeisterten sich mehr für kleinere Spielgeräte, wie Klangorgeln oder Vier-Gewinnt-Spiele – etwas in der Art von wetterfesten Brettspielen. Am Rotspitzweg in Deuringen soll in jedem Fall der Sandkasten vergrößert werden, da waren sich die Ausschussmitglieder ebenfalls einig.

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Wie sollen Stadtbergens Spielplätze attraktiver gestaltet werden? Wir wollen von unseren Lesern wissen: Wie steht es um die Spielplätze in Stadtbergen? Welches ist der schönste Platz und warum? Welcher Spielplatz gehört dringend verschönert? Und was wünschen sich die Kinder auf ihrem Spielplatz? Ein Piratenschiff, ein Klettergerüst oder doch lieber viel Platz zum Fußballspielen?

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