Im Virchow-Kindergarten gibt es ein Sprachförder-Projekt. Viele Kinder wachsen zweisprachig auf und brauchen Unterstützung Von Lena Bauer

von Lena Bauer
Zum Sprechen brauchen Kinder glücklicherweise nicht viel Platz. In einer kleinen Kammer im Keller des Virchow-Kindergartens sitzen drei Buben und ein Mädchen um einen kleinen Tisch. Ihre Blicke sind auf Erzieherin Manuela Billing gerichtet – genauer gesagt auf Trixie, ihre Handpuppe. Trixie reißt den Mund ganz weit auf und spricht mit ihrer hohen Fistelstimme besonders deutlich. Denn genau darum geht es in dieser Gruppe: ums Sprechen.
Seit gut einem halben Jahr ist der Stadtberger Kindergarten eine vom Bund geförderte Schwerpunkt-Kita für Sprache und Integration. Manuela Billing wurde in einer speziellen Fortbildung ausgebildet und widmet sich seither 20 Stunden wöchentlich intensiv der Sprachförderung der insgesamt 48 Kinder. 60 Prozent von ihnen haben einen Migrationshintergrund, insgesamt zwölf Nationen sind hier versammelt, berichtet Leiterin Edith Schulik. Schon lange sei die Sprachförderung deshalb ein wichtiger Bestandteil der Erziehungsarbeit im Virchow-Kindergarten. Sie ist froh, jetzt mehr Möglichkeiten dafür zu haben. „Die Kinder sind auch viel motivierter“, sagt sie. Und Fortschritte sieht sie auch schon.
Wie genau die Sprachförderung abläuft, lesen Sie in der Donnerstagsausgabe des Augsburger Landboten.
Jetzt bestellen! Das neue iPad inkl. e-Paper.
Artikel kommentieren
| Artikel bewerten: