Fahrgastschwund wegen des Königsplatzumbaus - das macht den Gershtofer Verkehrsbetrieben Sorgen. Von Gerald Lindner

Gersthofen Drei Türen um schneller Umsteigen zu können: Gestern Vormittag wurde ein Linienbus neuester Bauart an die Gersthofer Verkehrsgesellschaft (GVG) übergeben. Zwischen 2002 und 2009 ging die Zahl der Fahrgäste laut GVG-Geschäftsführer Berhard Schinzel um 17 Prozent zurück. Innerhalb dieses Zeitraums wurde die Brechung eingeführt: Das heißt, Gersthofer Busse dürfen im Augsburger Stadtgebiet keine Haltestellen mehr anfahren. Die Fahrgäste müssen in Augsburg-Nord aus den grünen Gersthofer Bussen in die Augsburger Straßenbahnlinie 4 umsteigen.
„Die Verbindungen zwischen Augsburg und Gersthofen gingen stärker zurück als die innerörtlichen“, so Schinzel weiter. Die Linie 512 zwischen Gersthofen und Neusäß-Steppach ist aber ein Erfolgsmodell. Wie berichtet, hatten die Städte Neusäß und Gersthofen jahrelang um diese Verbindung gekämpft. “ Was die Zukunft betrifft, sind Schinzel, Ziegelmeier und Gersthofens Bürgermeister Jürgen Schantin skeptisch. Schon jetzt, bei einem Fünf-Minutentakt, gibt es am Halt Augsburg-Nord immer wieder Probleme beim Umsteigen.
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