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25. Januar 2012 12:07 Uhr

Flächennutzungsplan überprüft

Wohin und wie Adelsried wächst

Vier Planungsbüros stellen ihre Ideen für die Zukunft der Gemeinde vor Von Ulrike Hauke

Adelsried Grundsätzlich müsse der gültige Flächennutzungsplan der Gemeinde Adelsried nicht erneuert werden, so lautete das Ergebnis von vier Planungsbüros aus Augsburg, Kissing und Pfaffenhofen an der Ilm. Wie Bürgermeisterin Erna Stegherr-Haußmann im Gespräch mitteilte, lud sie die Städte- und Landschaftsplaner deshalb zur jüngsten Gemeinderatssitzung ein, ihre Ideen und Vorschläge zum Flächennutzungsplan aufzuzeigen, weil ein sogenannter Masterplan für die Adelsrieder Ortsentwicklung vorliege. „Den haben die Frauen und Männer unseres Gemeinderats während einer Klausur im Oktober 2010 erarbeitet.“

Dort habe es geheißen, dass sich die Entwicklung einer Gemeinde in einem Flächennutzungsplan widerspiegle, also sollte dieser überprüft und eventuell geändert werden, sagte die Bürgermeisterin. „Dieser Aufgabe, die in dem Masterplan verankert wurde, haben wir nun Rechnung getragen.“

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Die Inhaltsvorgaben an die Planungsbüros lauteten, wo man zukünftig vernünftige Wohnbebauung ansiedeln sollte, wo sinnvoll Gewerbegebiete entstehen oder wo man Standorte für erneuerbare Energien wie Photovoltaik oder Windkrafträder festlegen könnte. Explizit dazu äußerte sich Stegherr-Haußmann aber verhalten, „dass wir als kleine Gemarkung in dem Fall Untersuchungen für die Windkraft in interkommunaler Zusammenarbeit mit Welden anstreben“.

Die vier Planer hätten mehr oder weniger deckungsgleiche Vorschläge unterbreitet. Lediglich die Konzepte seien unterschiedlich gewesen: „Zum Beispiel favorisierte einer mehr die freien Flächen innerorts und schlug vor, hier bei den privaten Grundstücksbesitzern mehr Überzeugungsarbeit zu leisten, um die Bebauung im Ort zu verdichten.“ Unisono hätten sich alle vier positiv über die ausgewiesene Fläche in Bezug auf weitere Gewerbegebiete geäußert, so Stegherr-Haußmann: „Areale an der A8 und entlang der geplanten Umgehungsstraße sind laut den Planern vernünftig, weil dadurch vermieden wird, dass zusätzlicher Verkehr durch den Ort rollt.“

Bei der weiteren Entwicklung der Wohngebiete solle man lediglich aufpassen, nicht über den Rand des naturvorgegebenen Adelsrieder Beckens zu kommen, sagte die Bürgermeisterin, „da sitzen wir praktisch schon fast auf dem Rand“.

Entscheidungen wurden während dieser Sitzung keine getroffen, das habe man auf die nächste Zusammenkunft verschoben. „Es brennt uns nichts unter den Nägeln, es hilft uns derzeit lediglich für Entscheidungen in Bezug auf das ausgewiesene neue Baugebiet ,Schöner Mann‘.“

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