TSG Stadtbergen will gegen die TSG Augsburg nachlegen
Landkreis Augsburg Am elften Spieltag der Fußball-Kreisliga Augsburg muss nur der Tabellenletzte SSV Anhausen zum Auswärtsspiel nach Göggingen. Alle anderen Teams aus dem Augsburger Land möchten in ihren Heimspielen punkten und treffen ausschließlich auf Mannschaften aus dem Tabellenmittelfeld.
TSV Göggingen – SSV Anhausen. Nach der deutlichen 0:5-Klatsche beim Tabellennachbarn Welden steht der SSV Anhausen nun schon sechs Punkte vom rettenden Ufer weiterhin tief im Tabellenkeller. Es fehlen seit Wochen Stammspieler und auch die wiederkehrenden Akteure können meist studiumsbedingt nicht trainieren. „Das soll aber keine Ausrede sein, ich erwarte, dass sich meine Mannschaft ganz anders präsentiert als gegen Welden“, so Trainer Sören Dreßler. „Leidenschaft, Wille, Ehrgeiz, das alles hat gefehlt und so war die Niederlage auch in dieser Höhe verdient“, bleibt Dreßler kritisch. Man fahre nicht ängstlich nach Göggingen, sondern werde wieder versuchen, dort zu punkten, so der Coach.
TSV Ustersbach – FSV Inningen. „Auf gut Deutsch gesagt, es ist gerade einfach der Wurm drin.“ Ustersbach Trainer Stefan Weigl wirkt etwas ratlos und möchte im Heimspiel gegen den FSV Inningen, der ebenfalls mit dem Rücken zur Wand steht, endlich wieder drei Punkte holen. Der FSV trennte sich aufgrund der sportlichen Talfahrt von Trainer Stefan Szasz. „Es kann sein, dass so etwas der Mannschaft Aufwind gibt, aber die werden auch nicht von heute auf morgen alles umschmeißen können“, sorgt sich Ustersbachs Weigl nicht mehr um den Gegner, als nötig. „Wir hoffen, dass mit Marcus Biber und Daniel Steppich jetzt wieder zwei Spieler dabei sind, die den ein oder anderen Impuls setzen können, um uns wieder in die richtige Spur zu bringen.“
TSG Stadtbergen – TSG Augsburg. „Wir haben einiges an Heimsiegen nachzuholen“, schmunzelt Roger Kindler. Der Stadtberger Coach hat die Statistik bemüht und konnte mit seinem Team letzte Woche den ersten Heimsieg im Jahr 2011 einfahren. „Jetzt wollen wir natürlich nachlegen und ich möchte auch, dass meine Jungs den Zuschauern einfach etwas zurückgeben“, so Kindler. Doch der TSG-Trainer warnt vor den Augsburgern. „Bei denen ist der Knoten drin, die haben seit sechs Spielen nicht mehr gewonnen, da müssen wir wirklich aufpassen.“ Aber Kindler kann auf sein gesamtes Personal zurückgreifen und wird wohl keine großen Umstellungen vornehmen, sondern alles auf den zweiten Heimsieg in diesem Kalenderjahr setzen.
TSV Leitershofen – FSV Wehringen. Derzeit läuft es wieder gut beim TSV Leitershofen. Dementsprechend wenig wird Trainer Michael Kreutmayr umstellen. „Miran Marstaller fällt wohl mit einer Zerrung aus, ansonsten sind alle Mann an Bord“, so der Coach. Einstellungstechnisch hat die junge Leitershofer Truppe wohl auch kein Problem. „Wir müssen halt die Gegner ernst nehmen und werden keinen unterschätzen“, hat Kreutmayr Vertrauen in seine Jungs. „Meine Spieler wirken konzentriert und machen gut mit, deswegen habe ich keine Befürchtungen, dass wir Wehringen unterschätzen.“ Dazu kommt, dass der TSV bislang noch nie gegen den FSV Wehringen gewinnen konnte und es demnach „jetzt langsam mal Zeit wird“, ist Kreutmayr optimistisch.
TSV Welden – FC Königsbrunn II. „Nach unten schauen wollen wir nicht, wir möchten doch weiter nach oben.“ Weldens Spielertrainer Johannes Walter möchte mit seinem Team nun die nächste Chance nutzen, ein Team aus dem Tabellenmittelfeld zu besiegen, zumal Königsbrunns Zweite nur drei Punkte Vorsprung hat. „Das dürfte Motivation genug sein“, so Walter. In Welden mache man sich nun auf eine junge, spielstarke Mannschaft gefasst, die „uns wohl alles abverlangen wird“. Personell fehlt Walters Innenverteidiger Raffael Blank (Verdacht auf Rippenanbruch). Das Ziel sind aber trotzdem drei Punkte, um auch vielleicht einmal die kritischen Weldener Zuschauer zufrieden zu stellen.
SV Cosmos Aystetten – SV Schwabegg. Mit 16 Punkten aus sechs Spielen ist Aystettens Trainer Paulo Mavros derzeit voll auf Kurs. Gegen Schwabegg möchte man jetzt natürlich nachlegen, zumal Torwart Philipp Pistauer, zur großen Erleichterung Mavros’ wieder mit von der Partie ist. „Schwabegg ist seit Jahren eine sehr erfahrene Kreisliga Mannschaft, da müssen wir uns im Vergleich zu Königsbrunn spielerisch noch steigern“, warnt Mavros. Doch personell bleibt die Situation weiterhin angespannt. „Ich habe vollstes Vertrauen in alle meine Spieler und so wollen wir nicht jammern“, gibt sich der Aystetter Coach zuversichtlich.
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