Mittwoch, 13. Dezember 2017

17. Juli 2014 00:03 Uhr

Reitsport

Ein Turnier der Extreme

Horgauer Springreiter galoppieren bei Sonne, Regen, Blitz und Donner insgesamt 25 Ehrenrunden. So gut besucht, wie lange nicht mehr

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2014 war das Reitturnier der Extreme: Am Samstag zeigte der Wettergott sein übelstes Gesicht und am Tag darauf hat er sich wieder aufs Beste eingeschmeichelt. Blieben im Jahr zuvor die Zuschauer noch wegen der extremen Hitze weg, war an diesem Sonntagnachmittag der Turnierplatz so gut besucht wie schon lange nicht mehr. Auch die Starter des RuFV Horgau waren so erfolgreich wie noch nie. Insgesamt errangen die Schützlinge um Pferdewirtschaftsmeister Dieter Winterhalder zwei Siege und 22 Platzierungen in den 19 ausgeschriebenen Prüfungen.

Parcours wird pausenlos präpariert

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Von der Ponyführzügelklasse mit den jüngsten Reitern bis zur Springprüfung Kl. M ** mit Stechen, bei der die Profis zum Zug kamen, war für jeden etwas geboten. Der größte Sieg aber war der des Reitplatzes gegen die Wassermassen von oben an den ersten beiden Turniertagen. Niemand hätte es für möglich gehalten, dass sich der Springplatz bis zum Sonntag so erholt, dass die Teilnehmer unter besten Bodenverhältnissen starten konnten. Pausenloses Präparieren durch die eifrigen Turnierhelfer bis in die späten Abendstunden und der außergewöhnlich gute Zustand des Reitplatzes ermöglichten dies. So manch andere Reitveranstaltung hätte unter diesen Bedingungen abgebrochen werden müssen. So war das Lob der Reiter an den Veranstalter auch groß.

Bei den Reitern des RuFV Horgau sind die Sieger Jessica Pillersdorf (A-Springen *) und Anja Sirch (Horgauer Springderby) hervorzuheben. Auch der Ausrichter Dieter Winterhalder, inzwischen einer der ältesten Teilnehmer auf den ländlichen Springturnieren, konnte mit seiner Lavinja einen guten vierten Platz in der Springprüfung Kl. M * erringen.

Gingen die Siegerschleifen der Hauptspringen an den ersten beiden Tagen noch nach Oberbayern und Baden-Württemberg, blieb der Hauptpreis – ein wertvolles, nostalgisches Damenfahrrad – in Schwaben. Julia Remmele aus Offingen auf „Call me Ilse“ war die Schnellste im Stechen und schnappte sich diesen begehrten Preis. Insgesamt wurden 11000 Euro an Geld- und Ehrenpreisen ausgeschüttet.

Wo viele Ausrichter heutzutage Probleme haben die notwendigen Gelder aufzutreiben, hat der RuFV Horgau das Glück, dass ihm die Sponsoren schon lange Jahre die Treue halten und immer wieder neue dazukommen, die den Reitsport gerne fördern. Alle Beteiligten freuen sich im nächsten Jahr auf das 25. Turnier in Horgau. (AL)

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Horgau | Offingen

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