Aindling (jeb) - Diese Meldung stellt wohl für alle Fußballfreunde eine Überraschung dar: Der TSV Aindling und Trainer Torsten Just gehen getrennte Wege. Erst im Sommer hatte der 43-Jährige die Nachfolge von Manfred Paula angetreten, nun warf er nach sechs Monaten das Handtuch.

Wie Josef Kigle gestern mitteilte, ist der Verein bemüht, möglichst bald einen Nachfolger zu benennen. Spätestens zur Vorrunde der schwäbischen Hallenmeisterschaft am 3. Januar will man einen neuen Trainer präsentieren. "Wir wollen eine interne Lösung", erklärte Kigle. Demnach soll Helmut Leihe, seit Jahren als Co-Trainer im Einsatz, mehr Verantwortung übernehmen.
Warum hielt die "Ehe" zwischen dem TSV Aindling und Torsten Just nur ein halbes Jahr lang? Beide Seiten gaben sich sichtlich bemüht, keine Details verlauten zu lassen. Es war aber bereits vor Wochen darüber gemunkelt worden, dass Just keineswegs unumstritten war im Verein, wenngleich man ihm sportliche Erfolge nicht abstreiten kann. Außerdem ist der TSV noch im Toto-Pokal vertreten.
Einer Mitteilung des Vereins ist zu entnehmen, dass die Verantwortlichen des TSV und Torsten Just unterschiedliche Auffassungen darüber hatten, wie es in der laufenden und in der kommenden Saison am Schüsselhauser Kreuz weitergehen soll. Weil die Parteien keinen Konsens finden konnten, wurde der Vertrag mit dem Trainer aufgelöst.
Die Trennung kommt gerade auch deshalb überraschend, weil die Mannschaft vor der Winterpause in sieben Partien nicht verloren hat und nicht zuletzt fußballerisch zu überzeugen wusste.
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