Erlöse der Augsburger Landkreismeisterschaft für wohltätige Zwecke gespendet Von Oliver Reiser

Landkreis Augsburg Auch wenn man sich auf dem glatten Parkett noch so erbittert beharkt – mit dem Schlusspfiff ist immer alles vergessen. Dann beginnt Jubel und Freude. Und so ist es mittlerweile schon Tradition, dass nach Beendigung der Augsburger Landkreismeisterschaft im Hallenfußball um den Pokal der Kreissparkasse die Erlöse dieser Veranstaltung an wohltätige Institutionen verteilt werden. Knapp 4000 Zuschauer sorgten bei der 31. Auflage dafür, dass erkleckliche Summen zusammenkamen. „Das kann sich schon sehen lassen“, freute sich Kreisspielleiterin Gabriele Ullersberger, dass die Fußballer auch auf der sozialen Schiene Höchstleistungen erbringen konnten. Da konnten auch BFV-Ehrenpräsident Hermann Güller und Armin Klughammer, der „Vater des schwäbischen Hallenfußballs“ nur zustimmend nicken. In der Tat wartete Michaela Schuster, die Sportbeauftragte des Landratsamtes, mit imposanten Zahlen auf. Die Eintrittsgelder der zwei Qualifikations- und acht Hauptrundenturniere wurden mit jeweils 1360,22 Euro je zur Hälfte an die Bürgerstiftung Augsburger-Land und die Diedorfer Tafel, die von Rosemarie Zinsmeister und Marlene Mohr vertreten wurde, überreicht. Kreisrat Dieter Gerstmayr übernahm für die Bürgerstiftung aus den Händen von Bezirksjugendleiter Friedrich Glück noch einen Euro für jede an der Hallenrunde teilnehmende Jugendmannschaft. Auch hier kamen 227 Euro zusammen.
Spenden in guten Händen
Die Einnahmen der Endrunde am vergangenen Sonntag in der Diedorfer Schmuttertalhalle in Höhe von 1495,90 Euro sowie die von der Kreissparkasse Augsburg ausgesetzte Torprämie von 10 Euro pro Treffer (Vorstandsvorsitzender Richard Fank hatte bei 54 Toren auf 600 Euro aufgerundet) konnte Jörg Sigmund von der Kartei der Not, dem Leserhilfswerk unserer Zeitung, entgegen nehmen. „Ich bin überzeugt, dass die Spenden in guten Händen sind“, sagte stellvertretende Landrätin Anni Fries, die allen Beteiligten dankte.
Sehr viel beigesteuert haben auch die Schiedsrichter, die während des gesamten Turniers auf ihre Spesen verzichtet haben. Dass sie auch einmal daneben liegen, das kann vorkommen. Und so haben sich auch Christian Heinisch und die SpVgg Auerbach-Streitheim wieder ausgesöhnt. Der Unparteiische hatte im Viertelfinale gegen den FC Königsbrunn einem nach einer Zeitstrafe wieder spielberechtigten Kicker der Blau-Weißen den Zutritt zum Spielfeld verwehrt. „Ein klarer Regelverstoß!“, ärgerte sich Abteilungsleiter Ludwig Furnier nach der 3:4-Niederlage. „Dass wir in dieser Situation dann den 1:3-Anschluss kassiert und total den Faden verloren haben – daran sind wir allerdings selber schuld.“ Der Referee habe sich nach dem Spiel bei den Auerbachern entschuldigt. „Die Sache ist erledigt“, sagt Furnier, „auf ein Neues!“ Die Endrunde im Jahr 2013 findet am 27. Januar in der Fischacher Staudenlandhalle statt.
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