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05. Februar 2012 10:00 Uhr

Krankenhaus

19 Millionen Euro für den neuen Bettentrakt

Am Diako läuft der zweite von vier Bauabschnitten: Es entstehen sanierte Stationen für 132 Patienten. Von Andreas Alt

Der neue Krankenhaustrakt des Diako nimmt Gestalt an. Jetzt wurde Hebauf für das rund 19 Millionen Euro teure Funktions- und Bettenhaus gefeiert. Regionalbischof Michael Grabow sprach von einem „großen und großartigen Bauprojekt der Nächstenliebe“. Rektor Heinrich Götz zeigte sich dankbar dafür, dass der Bau ohne größere Unfälle geblieben sei.

An der Feier mit dem Aufsetzen des Richtkranzes nahmen trotz der schneidenden Kälte zahlreiche Gäste teil. Das traditionsreiche Krankenhaus soll für insgesamt rund 60 Millionen Euro in vier Abschnitten um- und ausgebaut werden. Derzeit läuft der zweite Bauabschnitt.

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Das Bauprojekt Der Westflügel der Diakonissenanstalt wurde abgerissen und wird derzeit nach Plänen von Architekt Jürgen Schröder neu gebaut. Er wird wie bisher 132 Betten umfassen, jetzt aber in vier überschaubare Stationen mit je 33 Betten gegliedert. Hinzu kommt ein hochmoderner Funktionsbereich: die Patientenaufnahme, die Endoskopie, die Urologie und eine „Intensivstation light“ ohne künstliche Beatmung und anfangs auch ohne 24-Stunden-Überwachung. Anschließen sollen sich der Neubau des Ostflügels und schließlich die Sanierung des alten OP-Bereichs.

Der Hintergrund Laut Verwaltungsdirektor Rainer Lojewski wäre auch eine Renovierung des um 1890 errichteten Krankenhauses in Frage gekommen. Da der Bau aber immer wieder nach unterschiedlichen Standards um- und ausgebaut, kriegszerstört und anschließend wieder aufgebaut wurde, wäre das wesentlich komplizierter gewesen und teurer gekommen als ein Abriss und Neubau.

Das Krankenhaus Das Diako ist als Belegklinik konzipiert, das heißt, niedergelassene Ärzte (Internisten, Diabetologen, Urologen, Kardiologen, Hämatologen, Gynäkologen, Lungenärzte und Schlaganfallspezialisten) belegen hier Betten, um ihre Patienten zu behandeln und in der Regel zu operieren. 6500 Operationen finden jährlich statt. Das Krankenhaus verfügt über 260 eigene Mitarbeiter, vor allem Pflegekräfte.

Der Name Der Krankenhausbereich der Diakonissenanstalt wird heute unter dem Namen „Diako. Die Stadtklinik“ betrieben. Laut Rektor Götz ist sie bei Augsburgern unter dem Namen „Diako“ seit langem bekannt. Damit auch auswärtige Patienten und Besucher gleich wissen, dass sie in der Innenstadt zu finden ist, wurde der Zusatz „Stadtklinik“ gewählt.

www.diako-augsburg.de

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