Dienstag, 21. Mai 2013

08. Mai 2012 14:32 Uhr

Augsburg

Ab jetzt wird am neuen Kö gebaut

Der Abriss des alten Haltestellendreiecks ist abgeschlossen. Als nächstes werden die 14 Meter tiefen Fundamente errichtet. Archäologen begleiten die Bauarbeiten.

In den nächsten Tagen beginnen die Arbeiten für das neue Haltestellendreieck.
Foto: Silvio Wyszengrad

Vor sieben Wochen wurde der alte Königsplatz für den Nahverkehr geschlossen, seitdem liefen die Abrissarbeiten für das 35 Jahre alte Gebäude. Inzwischen sind die Bagger fertig. In den nächsten Tagen beginnen die Arbeiten für das neue Haltestellendreieck. Den Anfang machen 63 Betonpfähle, die bis zu 14 Meter tief im Erdreich versenkt werden und als Fundament für den neuen Königsplatz dienen. Das neue Gebäude solle eine ideale Nahtstelle zwischen Bus, Tram und Fahrgästen sein, so Stadtwerkechef Norbert Walter.

Wichtige Neuerung

Wie berichtet wird der künftige Hochbau mit mattierter Glasfassade etwas größer sein als der alte und nach Osten verschoben. Neben Läden wird dort das Kundencenter der Stadtwerke unterkommen. Wichtige Neuerung: Die Toiletten sind dort künftig nicht mehr im Keller, sondern ebenerdig erreichbar. An den Bahnsteigen im Süden (unter anderem Linien 3 und 6) und Westen (Linien 1 und 4) werden zudem weitere Gleispaare gebaut, um den Straßenbahnen und Passagieren mehr Platz zu schaffen.

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Der Rohbau soll im kommenden September fertig sein, mit dem Abschluss der Arbeiten ist für Ende 2013 zu rechnen. Die in den nächsten Tagen anstehenden Erdarbeiten mit den Bohrpfählen, die das Gebäude und die Stützen des Daches tragen werden, können laut werden, so Walter.

Der Untergrund an dieser Stelle gilt als schwierig, weil am Standort des Umsteigedreiecks bis 1860 der alte Stadtgraben verlief, der ungleichmäßig mit verschiedenen Materialien aufgeschüttet wurde. Die Bauarbeiten werden von der Stadtarchäologie begleitet – sollten Funde auftreten, würde dies wohl Verzögerungen bedeuten. Allerdings wird nur an einem kleinen Teil des Baufeldes gegraben, weil das Gebäude nur teils unterkellert wird. Grund: Quer über den Königsplatz verläuft ein Hauptkabelbündel der Telekom. Es ist der Hauptstrang zwischen München und Stuttgart.

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