Die wichtigste Botschaft war bereits gestern in unserer Zeitung zu lesen: Bei der Kommunalwahl am 2. März werden in Augsburg acht OB-Kandidaten antreten, für den Stadtrat bewerben sich neun Parteien und Gruppierungen. Der Wahlausschuss hat gestern die Entscheidung getroffen, dass in der zerstrittenen Freien Bürger Union (FBU) das Lager um den OB-Kandidaten Alexander Isik auf den Stimmzetteln auftauchen soll. Das FBU-Lager um OB-Kandidat Rüdiger Kluge wird gegen diese Entscheidung juristisch vorgehen (siehe eigener Bericht).
Klar ist seit gestern auch - der Ausschuss traf alle Entscheidungen einstimmig -, wie die Reihung auf den Stimmzetteln aussieht. Die Gesetzeslage löste bestimmte Entscheidungen aus. Ein Beispiel: Obwohl die SPD den OB (Paul Wengert) stellt, steht auf dem Stimmzettel für die OB-Wahl der CSU-Bewerber Kurt Gribl ganz oben. Dies liegt an den Mehrheitsverhältnissen im bayerischen Landtag.
Ein anderes Beispiel: Obwohl die FDP zwei Stadträte (Rose-Marie Kranzfelder-Poth und Rainer Liebich) stellt, wird sie hinter der ÖDP (nur eine Stadträtin, Gabriele Thoma) eingereiht. Grund: Bei der Wahl 2002 war die FDP mit Pro Augsburg eine Listenverbindung eingegangen, was in dem Verfahren den vergleichsweise schlechteren Platz bedingt.
Das sind die Oberbürgermeister-kandidaten, wie sie auf dem Stimmzettel gereiht sind:
1 CSU (Kurt Gribl)
2 SPD (Paul Wengert)
3 Grüne (Eva Leipprand)
4 FBU (Alexander Isik)
5 Freie Wähler (Rainer Schönberg)
6 ÖDP (Gabriele Thoma)
7 FDP (Rose-Marie Kranzfelder-Poth)
8 Pro Augsburg (Peter Grab)
Das sind die Parteien, die auf dem Stimmzettel für die Stadtratswahl in dieser Reihenfolge auftauchen.
1 CSU
2 SPD
3 Grüne
4 FBU
5 Freie Wähler
6 ÖDP
7 Die Linke
8 FDP
9 Pro Augsburg
Jetzt bestellen! Das neue iPad inkl. e-Paper.|
|
Artikel kommentieren
| Artikel bewerten: