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Geschichte
08.05.2017

Als das Fahrrad in Augsburg noch teurer Luxus war

Ein stolzer Radler: Dieser junge Mann nahm sein Fahrrad mit zum Fotografen und ließ sich um 1907 vor gemalter Landschaft fotografieren.
2 Bilder
Ein stolzer Radler: Dieser junge Mann nahm sein Fahrrad mit zum Fotografen und ließ sich um 1907 vor gemalter Landschaft fotografieren.
Foto: Sammlung Häußler

In Augsburg begann die Rad-Zeit um 1880. Gebrauchte Modelle kosteten bis zu 300 Mark – bei einem Tageslohn von 2,75 Mark. Wer eines hatte, nahm es mit zum Fotografen.

In Augsburg begann das Fahrrad-Zeitalter um 1880. Die Augsburger entdeckten relativ spät das Zweirad. Ein Grund dafür dürfte der immens hohe Preis für ein solches Vehikel gewesen sein. Hochräder mussten aus England importiert werden, der erste „made in Germany“ ist 1881 nachweisbar. Am 22. Juni 1882 erschien in der Neuen Augsburger Zeitung ein aufschlussreiches Verkaufsinserat mit der Miniaturabbildung eines Hochrads: Georg Bauer, Gastwirt und erster Velociped-Händler in Augsburg, bot zwei gebrauchte englische Velocipeds, Radhöhe 1,34 und 1,36 Meter, für 320 und 200 Mark an. 1882 bekam in Augsburg ein im Akkord arbeitender Spinner 2,75 Mark Tageslohn, ein Tagelöhner 1,80 Mark.

Dass es auch einen „Velociped-Verfertiger“ in Augsburg gab, enthüllt das Branchenverzeichnis im Adressbuch von 1884. Es war der Zeugschmied Jakob Günther in der Schmiedgasse. In den 1880er Jahren bestellten geschäftstüchtige Schlosser, Schmiede und Mechaniker eingespeichte Räder in England und bauten dazu Rahmen. Jakob Bauer, „Hofwirt“ am Jakobsplatz, ist 1884 laut Branchenverzeichnis der einzige „Velociped-Händler“ in Augsburg.

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09.05.2017

Und heute, 200 Jahre nach Erfindung, behandeln dich manche wie der letzte Dreck, wenn du mit dem Fahrzeug das schon länger existiert, genau das machst, was sie mit ihrem Auto machen – am Straßenverkehr teilnehmen und von A nach B fahren. Und statt daran endlich mal was zu ändern, kippt man lieber weiße Farbe auf die Fahrbahn. Als wenn das irgendwas an diesem sozialen Problem ändern würde. Solange das Alltag ist, sehe ich auch nur wenig Gründe für die Leute, aufs Rad zu steigen. Dem was einem da so geboten wird setzt man sich eher ungern aus.