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03. Februar 2012 07:00 Uhr

Wirtschaft

Auf festem Boden

UPM spendet auf Vermittlung der Kartei der Not eine neue Terrasse für das Evangelische Kinder- und Jugendhilfezentrum.

„Probestehen“ auf den Bohlen der neuen Terrasse. Bei der Übergabe an das Evangelische Kinder- und Jugendhilfezentrum trafen sich die Kinder diese Woche mit den Spendern (v. l.): Susanne Donn (Kartei der Not), UPM-Vorstand Dr. Hartmut Wurster, Dr. Friedrich Koch (zuständig für das Archiv des Jugendhilfezentrums), Einrichtungsleiterin Sigrun Maxzin-Weigel und Alexandra Holland vom Kuratorium der Kartei der Not.
Foto: Peter Fastl

Die Buben und Mädchen des Evangelischen Kinder- und Jugendhilfezentrums in der Karwendelstraße haben einen Grund, sich auf den Sommer zu freuen: Sobald es wärmer wird, bekommen sie eine neue Terrasse. Gestiftet hat sie der finnische Papierhersteller UPM – auf Vermittlung der Kartei der Not, die die Einrichtung in Hochzoll seit vielen Jahren unterstützt.

Aber zum Anfang der Geschichte: In den vergangenen drei Jahren war die rund 25 Quadratmeter große Terrasse auf dem Augsburger Presseball im Einsatz. Sie diente als Podest für die Präsentation des Tombola-Hauptpreises. „Jetzt wollten wir dieses Podest einer karitativen Einrichtung stiften“, sagt UPM-Vorstand Dr. Hartmut Wurster. Er bat das Kuratorium der Kartei der Not um Hilfe bei der Suche. Im Kinder- und Jugendhilfezentrum, so entschied man schließlich, wäre die Terrasse vielseitig einsetzbar und stünde zahlreichen Jugendlichen zur Verfügung.

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Sigrun Maxzin-Weigel und Hannes Weigel, die Leiter des Zentrums, freuen sich über die Spende. In ihrer Einrichtung werden Kinder aus schwierigsten familiären Situationen betreut. „Von uns wird vieles an Förderung verlangt, das gar nicht bezahlt werden kann.“ Die Unterstützung von Sponsoren sei deshalb unbedingt notwendig.

Mit dieser Spende schließt sich ein Kreis

Einen Eindruck vom Angebot des Jugendhilfezentrums machte sich eine kleine Delegation diese Woche beim offiziellen Übergabetermin. Mit dabei war AZ-Herausgeberin Alexandra Holland. Sie freute sich, dass sich durch die Spende ein Kreis schließe: „UPM unterstützt seit vielen Jahren die Kartei der Not, die Kartei der Not unterstützt das Kinder- und Jugendhilfezentrum. Nun ist es uns gelungen, alle zusammenzubringen.“

Die Bohlen der Terrasse bestehen aus einem Verbundstoff, der aus Produktionsresten der Etikettenherstellung hergestellt wird. UPM hat sie zu einem Material weiterentwickelt, das rutschfest und strapazierfähig ist; 2010 gewann das Unternehmen dafür einen Innovationspreis. Auch in Baumärkten wird UPM ProFi angeboten, weil es, so Wurster, „auch eine gute Alternative zu teuren Tropenhölzern ist“.

Darauf werden die Kinder und Jugendlichen in Hochzoll im Sommer vielleicht nicht in erster Linie achten. Aber sie freuen sich riesig auf die erste Party auf der neuen Terrasse ... (nip)

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Schlagworte

Augsburg | UPM | Kartei der Not

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