Mittwoch, 13. Dezember 2017

11. August 2017 15:12 Uhr

Augsburg

Aufregung um neues Busheft wegen "falscher" Fußballfans

Die Stadtwerke zeigen in ihrem neuen Busheft den "falschen" Fußballverein. Warum sie dennoch ganz fest zum FC Augsburg halten, erklärt Pressesprecher Jürgen Fergg.

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Sagen Sie mal, Herr Fergg, haben die Stadtwerke etwas gegen den FCA?

Jürgen Fergg: Wie bitte? Wie kommen Sie denn auf so etwas?

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Nun im aktuellen Busheft, einer 18-seitigen Informationsbroschüre der Stadtwerke, sind in einem doppelseitigen Beitrag eindeutig jugendliche Fans im Trikot des FC Bayern zu erkennen. Einen Fan des FCA sucht man vergebens. Was war da los?

Fergg: Alle anderen Kinder haben wohl ihre FCA-Trikots zu Hause vergessen. Unsere Verkehrs-Kollegen machen sehr viele Aktionen zum Thema Sicherheit im Straßenverkehr mit Schülern. Die besagten Fotos in unserer Broschüre „Mitfahrgelesenheit“ sind mit einer Klasse aus Meitingen entstanden. Dort soll es angeblich einige Bayern-Fans geben. Nein, ernsthaft. Selbstverständlich sind uns auch Bayern-Fans als Fahrgäste willkommen und wenn die das Trikot ihres Lieblingsvereins tragen, dann werden wir das sicher nicht mit einem schwarzen Balken über dem Bayern-Logo abdrucken. Deshalb: FCA-Fans outet euch, tragt FCA-Trikots!

Wenn dieses Mal nicht im Busheft geschehen, wo zeigt sich die Unterstützung der Stadtwerke für den FCA?

Fergg: Ich kann mich noch an Spiele des FCA in der Regionalliga Süd mit 700 Zuschauern im Rosenaustadion erinnern. Auch damals haben die Stadtwerke den Verein unterstützt und wir tun das heute natürlich auch noch. Neben dem Sponsoring für die erste Mannschaft fördern wir die Nachwuchsarbeit oder die zweite Mannschaft. Aber auch nach der Insolvenz des Betreibers der Bezahlkarten nehmen wir gemeinsam mit anderen Partnern unsere Verantwortung für den Verein und die Fans wahr. Der FCA ist ein Aushängeschild für Augsburg und Sympathieträger unserer Stadt in Deutschland und darüber hinaus.

Zurück zum Busheft: Welchen Zweck verfolgt die Broschüre?

Fergg: Wir wollen damit unsere Fahrgäste unterhaltsam und möglichst anschaulich über Bus und Tram informieren. Damit der Nahverkehr tagtäglich reibungslos funktioniert, müssen viele Räder wie geschmiert ineinander greifen. Das wollen wir darstellen und den Alltag unserer Mitarbeiter zeigen, die sich dafür engagieren. Das Heft „Mitfahrgelesenheit“ gibt es mit einer Auflage von 10 000 Exemplaren in unseren Bussen und Straßenbahnen und den Kundencentern.

Wird womöglich dann im nächsten Heft Bezug auf den FCA genommen?

Fergg: Danke für die Anregung. Wir werden sicher demnächst die Stadionlinie bei FCA-Heimspielen vorstellen. Da machen unsere Mitarbeiter auch immer einen richtig guten Job.

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Ein Artikel von
Michael Hörmann

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