Die Gewerkschaft Verdi hat für die kommende Woche in Augsburg einen ganztägigen Warnstreik angekündigt. Fahrgäste müssen erneut schauen, wie sie ohne Busse und Straßenbahnen ans Ziel kommen. Und dies könnte erst der Anfang von längeren Arbeitskämpfen sein.

Augsburg (AZ) - Die Fahrgäste von Bussen und Straßenbahnen in Augsburg müssen sich ab Mittwoch auf einen ganztägigen Warnstreik einstellen. Über den genauen Termin will die Gewerkschaft Verdi rechtzeitig informieren.
Für den Fall, dass es in den laufenden Tarifverhandlungen keine Einigung gibt, kündigte Gewerkschafter Hans Blöchl am Samstag bei einer Veranstaltung auf dem Königsplatz längerfristige Arbeitskämpfe ab dem 9. März an. Die Gewerkschaft fordert für ihre Mitglieder im öffentlichen Nahverkehr 9,5 Prozent oder mindestens 250 Euro mehr Lohn im Monat.
Zunächst sollen in der kommenden Woche die Räder an einem ganzen Tag still stehen. Die Arbeit niederlegen werden dann Arbeiter und Angestellte im Fahrdienst, den Werkstätten sowie im Bereich Gleisbau.
Im Tarifstreit gibt es bislang keine Annäherung zwischen Arbeitgebern und -nehmern. Nach Angaben von Hans Blöchl geht die Gewerkschaft für die nächste Verhandlungsrunde am 2. März von keiner Einigung aus.
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