Der schwer verletzte Mann, der gestern in Augsburg gefunden wurde, gibt der Polizei Rätsel auf. Passanten entdeckten den Mann an der Wertach. Von Stefan Krog

Ein 35-jähriger schwer verletzter Mann, der gestern Morgen von Passanten im Uferbereich der Wertach in Oberhausen gefunden wurde, gibt der Polizei Rätsel auf.
Der Mann hatte eine Wunde am Kopf. Die Verletzung war so schwer, dass der Mann bis gestern Abend nicht ansprechbar war. Sein Zustand galt aber als stabil. Unklar ist, was dem Mann passiert ist.
"Da bisher keine Zeugen ermittelt werden konnten, ist noch unklar, was vorgefallen ist", sagt Polizeisprecher Robert Göppel. Von einem Verbrechen will die Polizei offiziell noch nicht sprechen. Allerdings sind die Verletzungen dem Vernehmen nach so schwer, dass es unwahrscheinlich ist, dass sie von einem Sturz herrühren.
Der Mann wurde um 6.40 Uhr etwa 200 Meter südlich des Seitzstegs an einem Fußweg gefunden. Zu diesem Zeitpunkt war er stark unterkühlt. Dies legt nahe, dass sich der Vorfall mit der Verletzung schon in der Nacht abspielte. Ein Polizeihubschrauber, der ohnehin in Augsburg war, machte gestern Vormittag Luftbilder vom Tatort.
Bei dem Mann handelt es sich um den irakischen Staatsbürger Schahin Jabar. Er ist 1,73 Meter groß, schlank bis schmächtig, hat schwarze, kurze Haare und trug gestern Morgen eine Jeans und eine schwarze Lederjacke. Die Polizei veröffentlichte auch ein Foto von ihm. Folgende Fragen interessieren die Polizei:
Hinweise nimmt die Kripo unter Telefon 08 21/323-38 10 entgegen.
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