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07. Januar 2012 14:09 Uhr

Lauschangriff

Augsburger Polizistenmörder mit Abhör-Wanze überführt

Bei ihren Ermittlungen im Augsburger Polizistenmord ist die Polizei den beiden mutmaßlichen Tätern unter anderem durch einen Lauschangriff auf die Schliche gekommen.

Der Tatort
Foto: Anne Wall

Die Polizei ist bei ihren Ermittlungen im Augsburger Polizistenmord  den beiden mutmaßlichen Tätern unter anderem durch einen Lauschangriff auf die Schliche gekommen.

So sei auch das Auto des Hauptverdächtigen mit einer Abhör-Wanze ausgestattet gewesen.

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Die Staatsanwaltschaft Augsburg verdächtigt die zwei Brüder im Alter von 56 und 58 Jahren, in der Nacht zum 28. Oktober den 41-jährigen Polizisten Mathias Vieth erschossen zu haben.

Polizistenmord in Augsburg: Duo plante wohl neue Straftat

Unmittelbar vor der Festnahme hatten die Brüder offenbar eines ihrer zahlreichen Waffenverstecke aufgesucht. Die Polizei ging deshalb davon aus, dass das Duo eine neue Straftat plante - und dabei womöglich Pistolen oder Gewehre einsetzen wollte.

Deshalb entschieden sich die Fahnder nach wochenlanger Beobachtung kurzfristig zum Zugriff.

Dabei wurde der Haupttatverdächtige an einer roten Ampel in Augsburg aus dem verwanzten Auto gezogen, sein Bruder wurde in seiner Wohnung in Friedberg (Landkreis Aichach-Friedberg) festgenommen.

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