Geboren in Berlin-Prenzlauerberg ging Jeanette Biedermann zielsicher ihren Weg. Heute ist die 29-Jährige sowohl beim Fernsehen, aber auch als Sängerin Jeanette gut im Geschäft. Demnächst geht die zierliche Blondine auf Tour und kommt auch in die Fuggerstadt. Wir sprachen mit ihr über Musik und ihre Lehre bei Promifriseur Udo Walz.
Sie gehen ab April auf ihre Solitary- Rose-Tour. Was erwartet die Besucher am 25. April im Augsburger Spectrum?
Jeanette: Das Wichtigste: Gute Musik mit einer tollen Band. Das Ganze wird Jeanette 2010 sein. Wir spielen natürlich meine aktuellen Titel, darüber hinaus aber natürlich auch alle großen Hits. Alles in neuem, modernen Arrangement, da bin ich jetzt schon sehr gespannt. Es wird auch einen Ausblick auf die Zukunft geben. Ich werde auf meiner Tour den ein oder anderen neuen Titel den Menschen präsentieren.
Sie haben bei Promifriseur Udo Walz eine Friseurlehre angefangen, aber nicht abgeschlossen. Wie war denn dort so die Stimmung?
Jeanette: Ich wusste immer, dass ich Sängerin werden wollte, da war die Ausbildung zur Friseurin für mich bei Udo Walz genau richtig. Hier konnte ich lernen, wie Haare und Make-up gemacht werden. Das war wichtig, weil ich mir damals keine Visagistin leisten konnte. Die Stimmung war sehr gut und ich hatte immer viel Freiraum für meine Musik.
Sind Sie singende Schauspielerin oder mehr schauspielernde Sängerin?
Jeanette: Das ist eine sehr gute Frage. Als Schauspielerin spiele ich eine Rolle, ich kann mich dabei in die unterschiedlichsten Figuren hineinversetzen. Als Sängerin auf der Bühne bin ich authentisch. Genau dieser Gegensatz ist das Spannende für mich. Insofern kann ich nur antworten: Ich bin Sängerin und Schauspielerin, jedes zu seiner Zeit.
Schreiben Sie eigentlich Ihre Songs selbst?
Jeanette: Einen Teil meiner Songs, wie "Solitary Rose", habe ich selbst geschrieben, aber ich bin da nicht dogmatisch. Ich höre mir sehr viele Titel an und manchmal denke ich, das hätte dir auch einfallen sollen" und dann ist der Titel auch auf dem Album.
Was ist der größte Unterschied zwischen der Arbeit vor der Kamera und der hinter dem Mikro?
Jeanette: Der größte Unterschied besteht im direkten Kontakt mit den Menschen. Vor der Kamera arbeite ich intensiv mit meinen Kollegen und dem Regisseur unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Auf der Bühne hab ich den direkten Kontakt zu den Menschen. Da ist alles live und es gibt keinen doppelten Boden.
Sie haben es ja mit vielen Songs in die Charts geschafft. Wie wichtig ist es, dort zu landen?
Jeanette: Für mich ist es einfach wichtig, das Gefühl zu haben, dass ich mit meiner Musik Menschen erreiche. Das ist das Entscheidende. Aber natürlich freue ich mich, wenn ich mich mit meiner Musik auch in den Charts gut platzieren kann. Denn auch das ist eine Bestätigung, dass die Musik von Menschen angenommen wird.
Derzeit sind Sie in der Telenovela Anna zu sehen. Dafür wird wahrscheinlich täglich gedreht. Ist das nicht ein Knochenjob?
Jeanette: Nach meinem Ausstieg bei "Anna und die Liebe" habe ich noch ein TV-Movie gedreht: "Callgirl Undercover", da habe ich eine Prostituierte gespielt. Das war eine großartige Herausforderung. Aber jetzt konzentriere ich mich ganz auf die Proben für die "Solitary-Rose-Tour".
Sie lieben besondere Outfits. Auf welche dürfen sich die Augsburger freuen?
Jeanette: Ich bin gerade dabei, dies mit meiner Stylistin zu besprechen. Lassen Sie sich doch überraschen.
Was fällt Ihnen zu Augsburg ein?
Jeanette: Es ist mein erstes Konzert in Augsburg. Insofern lasse ich mich von der Stadt und den Menschen überraschen.
Konzert Karten für den Auftritt von Jeanette und Band am 25. April gibt es bei allen bekannten Vorverkaufsstellen, unter anderem beim AZ-Kartenservice rt1, Maximilianstraße.
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